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1. Bundesliga

3:0 in Erfurt: Nächster klarer Sieg für die Roten Raben

Auftrag erfüllt: Wie von Cheftrainer Timo Lippuner gefordert, ließen die Roten Raben im Auswärtsspiel beim Vorletzten Schwarz-Weiß Erfurt nichts anbrennen und holten mit einem ungefährdeten 3:0 (25:17, 25:17, 25:22)-Erfolg in der thüringischen Landeshauptstadt vier Tage nach dem Heimsieg gegen den SC Potsdam drei weitere wichtige Punkte. Und nicht nur das Zählerkonto ist in Vilsbiburg angewachsen, sondern auch das Selbstvertrauen, denn zum Vorrundenende zeigt die Formkurve des Tabellensiebten deutlich nach oben, was gute Perspektiven für die Rückserie eröffnet.

Im Vergleich zum Duell gegen Potsdam schickte der Coach eine auf zwei Positionen veränderte Formation aufs Feld. Vanessa Agbortabi spielte für Laura Künzler im Außenangriff, und Jennifer Pettke ersetzte Eszter Nagy im Mittelblock. Ansonsten vertraute der Schweizer den bewährten und zuletzt erfolgreichen Kräften Ilka Van de Vyver, Iris Scholten, Channon Thompson, Leonie Schwertmann sowie Lenka Dürr, die als Libera einmal mehr die verletzte Myrthe Schoot vertrat.

Vor nur 358 Zuschauern in der Riethsporthalle brachten die favorisierten Gäste ihre überlegene Qualität von Beginn an aufs Parkett. Die Sätze 1 und 2 verliefen ziemlich ähnlich: Bei der ersten technischen Auszeit war der Vilsbiburger Vorsprung noch knapp (8:7), bei der zweiten schon komfortabler (16:11 bzw. 16:12), und am Ende stand jeweils ein deutliches 25:17.

Im 3. Durchgang erwischte Erfurt einen guten Start, was den Raben einen 4:7-Rückstand bescherte, den sie aber im Handumdrehen in ein 10:7 verwandelten. Diesen Vorsprung brachten sie glanzlos, aber zielstrebig nach Hause, und es war eine schöne Pointe, dass der Matchball zum 25:22 von der eingewechselten Daria Przybylak verwertet wurde, die erstmals seit ihrem verletzungsbedingten Ausscheiden am 21. November in Dresden wieder mitwirkte.

Als MVP bei den Roten Raben wurde erneut Lenka Dürr ausgezeichnet; die meisten Punkte verbuchten Iris Scholten und Channon Thompson (je 13), wobei sich letztgenannte mit einer Angriffseffizienz von 58 Prozent hervortat. Trainer Timo Lippuner hatte unmittelbar nach Spielende darüber hinaus ein Sonderlob für seine Zuspielerin Ilka Van de Vyver parat: „Sie hat die Bälle heute sehr, sehr gut verteilt. Da hat die Präzision gestimmt und auch die Aggressivität. Das war ein Top-Spiel von ihr!“

Bereits am kommenden Sonntag, 20. Januar, 19.10 Uhr (live auf Sport1), gastieren die Roten Raben zum Auftakt der Rückrunde beim ungeschlagenen „Herbstmeister“ Allianz MTV Stuttgart, der am Abend auch das letzte seiner 11 Hinrundenspiele gewann (3:2 in Potsdam). Das nächste Raben-Heimspiel folgt am Samstag, 26. Januar, 19 Uhr, gegen die Ladies in Black Aachen, die nach dem 3:0 gegen Münster die Vorrunde auf Platz 5 beendet haben und ein direkter Vilsbiburger Konkurrent im Rennen um eine gute Ausgangsposition für die Playoffs sind.

(Foto: Andreas Geißer)

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