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1. Bundesliga

3:0 gegen Lettland – DVV-Auswahl spielt gegen Polen um das EM-Ticket

Das EM-Qualifikationsturnier der U19 in Vilsbiburg erlebt ein echtes Finale: Nach Polen holte auch Deutschland im zweiten Spiel den zweiten Sieg; die Schützlinge von Bundestrainer Martin Frydnes setzten sich im Abendspiel gegen Lettland souverän mit 3:0 (25:8, 25:18, 25:11) durch. Somit entscheidet sich am Samstag, 19 Uhr, im letzten Match des Turniers zwischen den beiden ungeschlagenen Teams, wer das direkte Ticket für die Europameisterschaft im September in Albanien löst.

Der Erfolg der DVV-Auswahl war ungefährdet; in den Sätzen 1 und 3 waren die jungen „Schmetterlinge“ deutlich überlegen, im 2. Abschnitt hielt Lettland bis zum 20:17 ordentlich mit und musste den Favoriten am Ende doch davonziehen lassen. Deutschland bot eine insgesamt konzentrierte, stabile Leistung, die umso höher zu bewerten ist, als einige Spielerinnen wegen eines Magen-Darm-Virus geschwächt waren. Wie homogen die Vorstellung war, zeigt schon die Tatsache, dass mit Lina Alsmeier (13), Josepha Bock und Luisa Keller (je 12) sowie Romy Jatzko (11) ein Quartett zweistellig punktete. Beim Verlierer war Marta Kamelija Levinska (7) beste Scorerin.

Lettlands Trainer Pavels Selivanovs gab sich nach dem Match wortkarg: „Kein Kommentar. Wir haben gestern gegen Polen Angst gehabt, und heute haben wir auch Angst gehabt.“ Der deutsche Coach Martin Frydnes richtete den Fokus schon auf den Showdown gegen Polen: „Wir regenerieren jetzt, dann bereiten wir uns präzise auf die Polinnen vor. Wir wissen, dass wir morgen eine gute Tagesform brauchen, um zu gewinnen. Die Chancen stehen pari-pari, und mit den Fans im Rücken wollen wir unser bestes Spiel aufs Parkett bringen.“

(Foto: Andreas Geißer)


Und hier der Bericht vom Nachmittagsspiel:

3:0 gegen Portugal: Polen feiert zweiten Sieg

Zweiter Sieg im zweiten Spiel bei der EM-Qualifikation der U19 in Vilsbiburg für Polen: Einen Tag nach dem 3:0 zum Auftakt gegen Lettland feierte das Team von Cheftrainer Waldemar Kawka auch gegen Portugal einen glatten Drei-Satz-Sieg (25:18, 25:9, 25:10).

Der Außenseiter von der iberischen Halbinsel erwischte den besseren Start und führte zunächst mit 9:6. Ab Mitte des 1. Satzes nahmen die jungen Polinnen zusehends Schwung auf, doch Portugal zeigte in dieser Phase heftige, äußerst kampfstarke Gegenwehr, bevor der 1. Durchgang mit 25:18 schließlich an den Favoriten ging. In den Sätzen 2 und 3 gab es keinen Zweifel mehr an der polnischen Überlegenheit; bemerkenswert war vor allem eine eindrucksvolle Serie von Sprungaufschlägen, mit der Oliwia Baluk ihr Team von 2:1 auf 13:1 führte. Baluk war mit 13 Punkten zugleich beste Scorerin der Partie, bei Portugal führte Maria Lopes mit 6 Zählern diese Wertung an.

Ihr Coach Manuel Almeida zeigte sich nur mit dem 1. Satz zufrieden: „Da haben wir konstant gespielt, wenig Fehler gemacht und beinahe ein ausgeglichenes Match erreicht. Aber danach hat Polen sein Spiel auf ein höheres Niveau gebracht, da konnten wir nicht mehr mithalten.“ Kollege Kawka analysierte das Spiel genau andersherum: „Im 1. Satz waren wir zu nervös und zu fehlerhaft, das war nicht unser Spiel. Danach wurde es besser, vor allem auch im Aufschlag.“ Mit Blick auf das letzte Match am Samstagabend gegen den Gastgeber fügte Polens Trainer hinzu: „Deutschland ist der Turnierfavorit. Aber wir wollen versuchen, eine kleine Überraschung zu schaffen.“


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