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1. Bundesliga

Rote Raben halten vier Spielerinnen der Stamm-Sechs – Lena Stigrot geht nach Dresden

Die Roten Raben gehen mit einem stabilen und leistungsfähigen Kader-Gerüst in die kommende Spielzeit. Von den „Starting Six“, die der Bundesligist in der abgelaufenen Saison meist aufs Feld schickte, bleiben vier Spielerinnen in Vilsbiburg: Zuspielerin Ilka Van de Vyver, Außenangreiferin Laura Künzler sowie im Mittelblock die beiden deutschen Nationalspielerinnen Jennifer Pettke und Leonie Schwertmann. Diese vier Personalien sind für Cheftrainer Timo Lippuner von eminenter Bedeutung, um in der Saison 2018/19 eine gute Rolle im deutschen Volleyball-Oberhaus spielen zu können. „Wir wollen wieder mehr Kontinuität in den Kader und in unsere Arbeit bringen, vor diesem Hintergrund ist die Weiterverpflichtung dieses Leistungsträger-Quartetts ein großer Schritt“, freut sich der Schweizer.

Von der Stamm-Sechs der letzten Saison haben sich mit Lena Stigrot und Dayana Segovia zwei Spielerinnen entschlossen, das RabenNest zu verlassen. Das Vilsbiburger Eigengewächs sucht eine neue Herausforderung beim Dresdner SC, die kolumbianische Diagonalangreiferin folgt einem Angebot aus Brasilien. Geschäftsführer André Wehnert hat dafür professionelles Verständnis: „Dayanas Potential hat Begehrlichkeiten geweckt, ihre Leistungen bei uns sind auch auf ihrem Heimatkontinent nicht unbeachtet geblieben.“ Mit Lena Stigrot, so der Manager weiter, „verlieren wir eine Spielerin von hier, eine Identifikationsfigur“, die den Weg vom Raben-Internat über die erste Mannschaft bis ins Nationalteam geschafft habe.

Lena Stigrot sagt zu ihrem Abschied aus Vilsbiburg nach neun Jahren: „Es ist die Zeit für mich gekommen, flügge zu werden und das RabenNest zu verlassen. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich seit 2009 in Vilsbiburg begleitet und unterstützt haben. Die Roten Raben und die Umgebung werden immer mein zweites Zuhause bleiben.“ Sie freue sich nun, so die 23-Jährige, „auf den nächsten Schritt in meiner Karriere, deren Basis von und mit Vilsbiburg gelegt wurde. Danke!“

Neben Stigrot und Segovia verlassen Clarisa Sagardia, Marlies Wagendorp und Anja Zdovc die Roten Raben. Auch die beiden Niederbayerinnen Michaela Bertalanitsch und Mira Heimrich werden dem neuen Bundesliga-Kader nicht mehr angehören.

Was das Bundesliga-Team betrifft, ist Timo Lippuner zuversichtlich, um das Quartett der Etablierten herum eine schlagkräftige Einheit formen zu können. Den vier bekannten Gesichtern weist der Coach dabei Schlüsselrollen zu. Dass Jennifer Pettke und Leonie Schwertmann weiterverpflichtet werden konnten, „freut mich außerordentlich. Beide übernehmen im Training und Wettkampf viel Verantwortung, arbeiten sehr zielorientiert und sehr hart an sich und am Team und sind somit auch Vorbilder für die jüngeren Spielerinnen.“

Dass die Mittelblockerinnen und Regisseurin Ilka Van de Vyver schon eine Saison zusammengespielt haben, sei ein erhebliches Plus „in der schwierigsten Abstimmungsschnittstelle“, betont Lippuner. Von der belgischen Zuspielerin, die bereits in der zweiten Hälfte der abgelaufenen Saison einen „großen Schritt nach vorne“ gemacht habe, sollen künftig noch mehr wertvolle Impulse kommen. Auch von Laura Künzler erwartet der Trainer, dass sie ihrem überaus vielversprechenden ersten Jahr in Vilsbiburg ein zweites folgen lässt, in dem sie noch mehr Konstanz zeigt und „mehr Verantwortung auf dem Spielfeld übernimmt“.

Neben den genannten vier Spielerinnen haben bereits zwei weitere einen Vertrag für die kommende Saison unterzeichnet: Die 19-jährige Außenangreiferin Vanessa Agbortabi, die zuletzt mit Doppelspielrecht sowohl für Vilsbiburg als auch für den VCO Berlin im Einsatz war, geht 2018/19 ausschließlich im Raben-Trikot auf Punktejagd. Zuspielerin Corina Glaab rückt von der zweiten Mannschaft in den Bundesliga-Kader auf und soll dort an höhere Aufgaben herangeführt werden. Die 17-Jährige ist ein großes Talent; als Kapitän der U 19-Nationalmannschaft will sie bei der EM-Quali von Donnerstag bis Samstag dieser Woche in der Vilsbiburger Ballsporthalle ihren Beitrag dazu leisten, dass die deutsche Nachwuchsauswahl den Sprung zur Europameisterschaft im September in Albanien schafft.

„Dieses Gerüst“, kündigt André Wehnert an, „gilt es nun gezielt zu verstärken, hier laufen intensive Sichtungen und Verhandlungen, bei denen wir uns aber auch die nötige Zeit lassen wollen. Wir wissen nun im Gegensatz zur letzten Spielzeit bereits, wie ein großer Teil der Mannschaft funktioniert – und wissen deshalb auch besser, welche Spielertypen in dieses Gefüge passen.“

(im Bild v.li. Jennifer Pettke, Laura Künzler und Leonie Schwertmann, die alle auch in der kommenden Saison in Vilsbiburg spielen werden/ Foto: Andreas Geißer)

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