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1. Bundesliga

Am Samstag ist ein Heimsieg Pflicht – aber: Vorsicht vor Suhl!

Aller guten Dinge sollen drei sein für die Roten Raben – und zum Gewinn von drei Punkten führen. Nach den beiden 1:3-Auftaktniederlagen gegen Meister Schwerin und bei den heimstarken Ladies in Black Aachen trifft die Truppe um Kapitän Lena Stigrot am Samstag um 19 Uhr in der Ballsporthalle auf den VfB Suhl LOTTO Thüringen.

Cheftrainer Timo Lippuner redet vor der Neuauflage dieses traditionsreichen Duells nicht um den heißen Brei herum: Gegen die bis dato ebenfalls noch punktlosen Suhlerinnen sei aus zweierlei Gründen „ein Heimsieg Pflicht“: Zum einen natürlich aus tabellarischen Aspekten, zum anderen aber auch, so der Coach, damit das Selbstvertrauen der neuformierten Mannschaft wächst.

Lippuner ist zuversichtlich, dass die Raben den erhofften ersten Saisonsieg diesmal unter Dach und Fach bringen, zumal das Team nach der Rückkehr aus Aachen die erste „normale“ Trainingswoche, sprich: in kompletter Besetzung, absolvieren konnte. „Wir haben“, berichtet der Schweizer, „die beiden Auftaktspiele detailliert analysiert und sehr intensiv an unserem Spielaufbau gearbeitet. Natürlich konnten wir noch nicht alle Baustellen völlig zum Verschwinden bringen, aber jeden Tag gelingen einige Abläufe schon besser.“

Der Gegner aus Thüringen, mit der letztjährigen Vilsbiburgerin Lauren Plum im Zuspiel, hat nach dem 0:3 zum Start in Wiesbaden am letzten Wochenende zu Hause gegen das hoch gehandelte Stuttgart 1:3 verloren und dabei zwei Sätze auf Augenhöhe agiert. Mit jeweils 13 Punkten machten die tschechische Diagonalangreiferin Tereza Patockova und die US-amerikanische Mittelblockerin Krista Marie DeGeest besonders auf sich aufmerksam.

„Hier ist Vorsicht geboten“, warnt Trainer Lippuner und skizziert den eigenen Matchplan wie folgt: „Wir werden versuchen, unsere Fehlerquote deutlich zu minimieren und vor allem im Aufschlag wieder auf unsere Stärken zu vertrauen. Deshalb arbeiten wir umfangreich an Situationen, die wir immer wieder durchspielen, um Automatismen einzuschleifen.“

Sollte es den Roten Raben gelingen, gegen Suhl auf die Erfolgsspur einzubiegen, könnte dies kräftig Rückenwind geben für die Aufgaben im November, der in der Bundesliga Auswärtsspiele in Erfurt (Samstag, 4.) und bei VCO Berlin (Samstag, 11.) sowie den Heim-Klassiker gegen den Dresdner SC (Samstag, 18.) vorsieht. Zwischendrin gastieren die Raben am Mittwoch, 8. November, im DVV-Pokal-Achtelfinale beim VC Printus Offenburg, Spitzenreiter der 2. Bundesliga Süd.

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