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1. Bundesliga

„Jackpot“ für die Roten Raben: Libera Myrthe Schoot kehrt aus Dresden zurück

Die Roten Raben melden den ersten Neuzugang für die kommende Saison – und es ist ein hochinteressanter Transfer, den Geschäftsführer André Wehnert da über die Bühne gebracht hat: Aus Dresden kommt Libera Myrthe Schoot nach Vilsbiburg, seit Jahren ligaweit eine der Besten auf ihrer Position und zudem als Defensivspezialistin eine feste Größe im niederländischen Nationalteam. Für die 29-Jährige aus Winterswijk bedeutet der Wechsel ins RabenNest die Rückkehr an die erste Deutschland-Station ihrer Karriere – in der Saison 2011/12 trug Myrthe Schoot schon einmal das Vilsbiburger Trikot, bevor sie für sechs Jahre nach Dresden ging.

Dort prägte sie – ab 2014 als Kapitän – eine überaus erfolgreiche Ära mit drei Deutschen Meisterschaften und zwei Pokalsiegen. „Myrthe“, sagte Dresdens Trainer Alex Waibl zu ihrem Abschied der „Sächsischen Zeitung“, „hat großen Anteil daran, dass sich der DSC in den vergangenen Jahren zum erfolgreichsten deutschen Verein entwickelt hat.“ Doch nun sah die Libera den Zeitpunkt gekommen, eine andere Herausforderung zu suchen.

Und sie entschied sich für Vilsbiburg: „Ich habe nur gute Erinnerungen an die Roten Raben und denke, dass das ein sehr professioneller Verein ist. Ich freue mich, den Weg nach oben zu gehen, und habe viel Lust, hart zu arbeiten, um unsere Ziele zu erreichen.“ Sowohl ihr neues Team, das sie als vielversprechende Mischung aus jungen Talenten und erfahrenen Nationalspielerinnen sieht, als auch Cheftrainer Timo Lippuner („Er hat große Ambitionen und gute Ideen!“) wecken in ihr, so Myrthe Schoot, die Zuversicht, eine erfolgreiche Zeit an der Vils mitgestalten zu können.

Umgekehrt ist der Coach geradezu begeistert von seinem ersten Neuzugang. „Wir waren“, so Lippuner, „auf der Suche nach einer guten Libera, die bereits über möglichst viel Erfahrung und eine starke Persönlichkeit verfügt.“ Unter diesem Aspekt, ergänzt der Trainer, „würde ich die Verpflichtung von Myrthe als Jackpot bezeichnen. Mit ihr bekommen wir eine Spielerin, die viel Energie aufs Feld bringt, viel von sich selbst und dem Team fordert, ausgeprägte Führungsqualitäten besitzt – das sind genau die Attribute, die wir für den Schritt nach vorne brauchen.“

Dass sich die Libera in Dresden den Ruf einer „Emotionsbombe“ erarbeitet hat, ist Lippuner natürlich nicht verborgen geblieben: „Wir wollen in der nächsten Saison ein positiv aggressives Raben-Team, Myrthe steht mit ihrer Präsenz und Ausstrahlung 1:1 für dieses Bild.“ Ihre lange Erfahrung „auf deutschem und internationalem Top-Niveau“ sei von enormem Wert, gerade auch für die beiden noch etwas jüngeren Annahmespielerinnen Laura Künzler und Vanessa Agbortabi.

Aktuell ist Myrthe Schoot für das niederländische Nationalteam, mit dem sie 2016 bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro ein spektakuläres Turnier spielte und am Ende auf Platz 4 nur haarscharf eine Medaille verpasste, im Rahmen der Nations League im Einsatz – und das erneut mit beträchtlichem Erfolg. Von den ersten sechs Spielen in der neu geschaffenen Weltliga hat das Oranje-Team fünf gewonnen und liegt als Tabellenfünfter nur zwei Punkte hinter Spitzenreiter USA.

Auch Myrthe Schoots Ehrgeiz als künftige Raben-Libera kann sich sehen lassen. Genaue Ziele zu definieren, sei zu diesem frühen Zeitpunkt schwierig, sagt sie – „aber ich hoffe auf eine Medaille und einen Europacup-Platz in der folgenden Saison“.


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