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1. Bundesliga

Prominente Gäste, ehrgeizige Pläne: Neuer „Rabenhorst“ offiziell eingeweiht

Das war ein großer Tag und eine stolze Stunde für die Roten Raben: Am gestrigen Sonntag wurde das neue Jugendinternat in der Seyboldsdorfer Straße, direkt neben der Geschäftsstelle, offiziell eingeweiht, und der Bauherr und langjährige Raben-Förderer Peter Bruckmayer konnte neben zahlreichen lokalen Würdenträgern auch prominente Gäste vom Deutschen Volleyball-Verband und der Volleyball Bundesliga begrüßen, namentlich DVV-Generalsekretärin Nicole Fetting und VBL-Geschäftsführer Klaus-Peter Jung.

Bei wunderbarem Spätsommerwetter hieß Bruckmayer die Besucher im Innenhof des Internats willkommen, dessen Schmuckkästchen-Charakter alle enorm beeindruckte. Die Botschaft, die die Roten Raben mit diesem Projekt aussenden wollen, ist klar: Vilsbiburg soll auf lange Sicht zu einem Volleyball-Leistungszentrum für Süddeutschland werden. „Das ist ein großartiges Zeichen“, sagte Raben-Präsident Joachim Weiershaus, „und zugleich eine Verpflichtung für die Zukunft.“ Es gebe „kein Sportinternat in ganz Deutschland“, das sich mit dem neuen „Rabenhorst“ messen könne. Nun liege es am Verein, das Haus mit Leben zu füllen, und da, so Weiershaus, befinde man sich auf einem guten Weg.

Kurz nach dem Umzug vom alten Domizil in der Daimlerstraße wohnen derzeit vier Mädchen im Internat, Platz ist für acht, möglich wäre sogar ein Ausbau auf zwölf, womit eine komplette Nachwuchsmannschaft unter einem Dach leben könnte. Die Philosophie des Hauses bzw. der Roten Raben zielt darauf ab, talentierten Volleyballerinnen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren eine erfolgreiche duale Ausbildung in Sachen Sport und im schulischen Bereich zu ermöglichen.

Der neue „Rabenhorst“ soll mindestens auf ganz Bayern ausstrahlen, betonte Geschäftsführer André Wehnert und warb in diesem Zusammenhang um Unterstützung durch den Bayerischen Volleyball-Verband. Diesbezüglich gebe es noch Luft nach oben. „Wir strecken beide Hände aus in Richtung BVV“, sagte Wehnert, „aber manchmal vermissen wir den Schulterschluss.“

Die Raben-Verantwortlichen wollen mit zukunftsorientierter Tatkraft die Sportart Volleyball und den Standort Vilsbiburg noch weiter nach vorne bringen, bekräftigte Peter Bruckmayer: „Wenn wir von etwas überzeugt sind, dann machen wir’s einfach, und dann machen wir’s gut.“ An dieser Stelle unterbrach langanhaltender Applaus seine Rede.

Dass mit Lenka Dürr, Anna Pogany und Lena Stigrot gleich drei Spielerinnen des deutschen 14-er Kaders bei der WM 2018 einst die Raben-Talentschmiede durchlaufen haben, dokumentiert eindrucksvoll die Qualität der hiesigen Nachwuchsarbeit. Anna Pogany, die erst tags zuvor vom Turnier in Japan zurückgekehrt war, ließ es sich nicht nehmen, persönlich bei der Einweihung des neuen Internats vorbeizuschauen, was das Publikum mit herzlichem Beifall quittierte. Fazit: Ein tolles Projekt für den Volleyballsport, ein gelungener „Feiertag“ im RabenNest – oder um es mit André Wehnert zu sagen: „Die Voraussetzungen sind sehr gut, jetzt wollen wir anpacken!“

(Im Bild v.li.: Raben-Präsident Joachim Weiershaus, DVV-Generalsekretärin Nicole Fetting, Bauherr und Raben-Förderer Peter Bruckmayer, VBL-Geschäftsführer Klaus-Peter Jung und Raben-Geschäftsführer André Wehnert)

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