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2. Bundesliga

Das war aber knapp

Rote Raben II setzen sich in Planegg erst im Tiebreak durch

Vilsbiburg. In einer auf nicht sehr hohem Niveau stehenden Partie setzten sich am Samstagabend die Roten Raben II erst im fünften Satz beim Tabellenletzten TV Planegg-Krailling mit 3:2 (25:21, 20:25, 26:28, 25:21, 15:13) durch. Dabei drohte nach dem 1:2-Rückstand sogar die zweite Saisonniederlage. Erst eine Leistungssteigerung und die Einwechslung von Naomi Janetzke brachten die Vilsbiburgerinnen in die Erfolgsspur.

Dass es in der zweiten Volleyball-Bundesliga keine leichten Gegner gibt, wurde an der Würm wieder einmal bestätigt. Hatten die Roten Raben vor Wochenfrist beim deutlichen Heimsieg gegen Ansbach noch eine einwandfreie und beeindruckende Leistung abgeliefert, machten sie es beim Schlusslicht unnötig spannend und gewannen nur mit ihrem Lieblingsergebnis. Es war in dieser Saison bereits der sechste 3:2-Erfolg. Im Unterbewusstsein hatten sie die Mädchen um Chantal Martin wohl ein wenig unterschätzt. Die Gastgeberinnen, hingegen, wollten sich gegen den Favoriten nicht einfach geschlagen geben, kämpften verbissen um jeden Ball und brachten die Mannschaft von Trainer Luca Tarantini in allen Sätzen in Schwierigkeiten. Beide Teams produzierten eine unverhältnismäßig hohe Zahl an Aufschlagfehlern. Mit den gewonnenen zwei Zählern nehmen die Vilstalerinnen aber weiter den dritten Rang ein.

Tarantini verzichtete zunächst auf die leicht am Knie lädierte Naomi Janetzke und brachte für sie Elisabeth Große-Hering in der Startformation. Die Partie begann mit einem der typischen Aufschlagfehler. Das sollte jedoch für lange Zeit die einzige Führung der Niederbayerinnen bleiben. Planegg glich sofort aus und erarbeitete sich allmählich einen komfortablen Vorsprung, der beim 13:6 an höchsten ausfiel. Erst nach dem 18:15-Zwischenstand brachte Halli Amaro die Raben auf einen Zähler heran. Nachdem Zuspielerin Jensen Barton, die erneut mit der Goldmedaille ausgezeichnet wurde, mit einer Finte der Ausgleich zum 19:19 und Lise Große-Hering mit einem Ass die 20:19-Führung gelungen war, setzte sich der Favorit mit 25:21, das Amelie Busch markierte, durch.

Im zweiten Abschnitt ging der TV von Beginn an in Führung (2:0, 8:4) und behielt diese bis zum Ende. Lediglich beim Stande von 19:18 drohte der Ausgleich, doch ein Aufschlagfehler der Raben verhinderte diesen. So konnten die Münchnerinnen mit dem 25:20 ausgleichen. Zwischenzeitlich stand auch Nachwuchsspielerin Elisabeth Kerscher für Paula Hötschl am Netz. Einen ausgeglichenen Verlauf nahm der dritte Durchgang, in dem bis zum spannenden Ende die Führung mehrmals wechselte. Zunächst lag Planegg leicht in Front (10:8, 16:14), dann schienen sich die Vilsstädterinnen absetzen zu können (17:20). Doch der Tabellenletzte kämpfte sich auf 20:20 heran. Nach dem 24:24 hatten beide Mannschaften einen Satzball, den sie allerdings nicht verwerten konnten. Ein Aufschlagfehler und ein Rabenangriff ins Aus ergaben das 28:26 für die Gastgeberinnen.

Nach der 1:0-Gästeführung übernahm Planegg im vierten Durchgang bis zur zweiten technischen Auszeit (16:14) die Spielkontrolle und führte zwischenzeitlich mit vier Punkten. Die zu Beginn des Satzes eingewechselte Naomi Janetzke brachte anschließend die Gäste auf 17:17 heran, Amelie Busch besorgte die zweite Führung und am Ende war es die Amerikanerin Halli Amaro, die den Satzausgleich zum 25:21 erzielte. Auch im Tiebreak gab zunächst der TV Planegg-Krailling den Ton an, führte bereits mit 8:5 und 10:7 und musste erst beim 10:10 durch Paula Hötschl den Ausgleich hinnehmen. Ein Aufschlagfehler ließ das Schlusslicht noch einmal auf 13:14 herankommen, doch die seit ihrer Einwechslung mit sehr viel Druck agierende Naomi Janetzke markierte das umjubelte 15:13.

Rabencoach Luca Tarantini war mit der Leistung seiner Mädchen dieses Mal nicht zufrieden: "Planegg konnte heute ohne Druck aufspielen und hat alles gegeben. Wir haben nicht gut gespielt und uns zu viele Fehler in Aufschlag, Annahme und Block geleistet. Einige haben Planegg wohl unterschätzt und waren nicht konzentriert genug. Am Ende haben wir nicht wirklich überragend gespielt, aber im entscheidenden Moment wichtige Punkte erzielt. Bei so einer jungen Mannschaft ist eine schwache Partie wie diese auch normal. Aber wir müssen aus unseren Fehlern lernen und vor allem immer die notwendige Mentalität haben. Heute hat mir Elisabeth Kerscher ganz gut gefallen und Naomi Janetzke, die äußerst fokussiert war und im Angriff mehr Druck erzeugt hat."

Artikel: Roland Regahl

Foto: Gerhard Lichtmannecker


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