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2. Bundesliga

Gelungener Saisonabschluss für Rote Raben II

Mit 3:0-Erfolg in Sonthofen dritten Tabellenplatz verteidigt

Vilsbiburg. Großer Jubel bei den Roten Raben II und deren etwa fünfzig mitgereisten Fans: Mit einem verdienten 3:0 (25:23, 25:19, 25:21) beim Vorjahresmeister AllgäuStrom Volleys Sonthofen konnten die Vilsbiburgerinnen den dritten Tabellenplatz verteidigen und somit die überaus positiv verlaufene Saison zu einem erfolgreichen Abschluss bringen.

Die 722 Zuschauer in der Allgäu-Sporthalle bekamen am Samstag ein zwar nicht immer hochklassiges, aber stets spannendes Zweitligamatch zu sehen. Am Ende der jeweiligen Sätze behielten die Roten Raben stets die Nerven und konnten sich absetzen. Sie wollten das gesteckte Ziel "dritter Platz" unbedingt erreichen. Diese Entschlossenheit merkte man der aufgrund von Verletzungen und der bevorstehenden U20-Misterschaft auf einigen Positionen veränderten Mannschaft an. Trainer Luca Tarantini begann mit Pati Anae als Libera, die die verletzte Dona Kastrati gut vertrat, Magda Greiner, Julia Brandhuber, Liana Mesa Luaces, Paula Hötschl, Whitney Follette und Hailey Jones auf der Zuspielposition.

Im ersten Satz konnte sich keines der beiden Teams einen entscheidenden Vorteil erspielen: 9:9 hieß es kurz nach der ersten technischen Auszeit. In der Folge erspielten sich die Gäste bis zum 16:12 einen leichten Vorsprung, den der Vorjahresmeister allerdings mit Silbermedaillengewinnerin Sabrina Karbaum an der Aufschlaglinie wieder wettmachen und mit 19:17 sogar in Führung gehen konnte. Beim 20:21 aus Vilsbiburger Sicht brachte Tarantini Corina Glaab und Naomi Janetzke, die den Umschwung mit einleiteten. Bis zum 23:23 war es weiterhin eine ausgeglichene Angelegenheit, bevor den Raben die letzten beiden Punkte gelangen. In der Schlussphase war es vor allem die im ersten Satz überragende Mittelblockerin Whitney Follette, die zwölf ihrer achtzehn Zähler in diesem Abschnitt markierte.

Angesichts der bayerischen U20-Meisterschaft am Sonntag wechselte Tarantini bei den Jungen kräftig durch, brachte nun Naomi Janetzke und Corina Glaab für Paula Hötschl und Hailey Jones. Die Raben begannen furios, setzten sich zu Beginn mit 6:0 ab, um kurze Zeit später den 6:6-Ausgleich hinnehmen zu müssen. Bis zum 19:19 wogte das Spielgeschehen hin und her, bevor Naomi Janetzke mit einem überlegten Heber die 20:19-Führung erzielte. Magdalena Greiner brachte ihre Aufschläge durch und Julia Brandhuber war es vorbehalten, den letzten Punkt zu machen.

Spannend blieb es auch im dritten Durchgang, in dem sich die Niederbayerinnen nach einer 8:7-Führung später mit 12:16 im Rückstand sahen. In dieser Phase hatten sie Schwierigkeiten in der Annahme, sodass die erstmals als MVP ausgezeichnete Zuspielerin Hailey Jones weite Wege laufen musste, um die Bälle einigermaßen sicher zu verteilen. Effektive und schnelle Angriffsaktionen waren so nur schwer möglich. Aber die Raben kamen zurück und waren nicht zuletzt dank der immer stärker werdenden Naomi Janetzke und der nun aufblühenden Liana Mesa Luaces, auf deren Konto auch der viel umjubelte letzte Punkt der Partie ging, zum Schluss überlegen.

Mit dem souveränen 3:0 haben die Roten Raben ihr Ziel erreicht und den ersten Podestplatz seit dem Aufstieg in die zweite Bundeliga fix gemacht. Dem Konkurrenten VV Grimma nutzte der 3:0-Erfolg in Bad Soden nichts mehr, die Vilsbiburgerinnen behielten ihren Zweipunkte-Vorsprung. Selbstverständlich zufrieden zeigte sich ein sichtlich entspannter Luca Tarantini: "Es war kein leichtes Spiel für uns. Der Gegner war wie erwartet stark und für uns war es schwer, nach der vierwöchigen Spielpause und einigen Erkrankungen den Rhythmus zu finden. Aber meine Mädchen haben das sehr gut gemacht. Ich möchte weniger auf diese Partie als auf die gesamte Saison eingehen. Wir hatten uns in der Weihnachtspause den dritten Platz zum Ziel gesetzt. Es ist immer schön, ein Ziel zu erreichen. Die Mannschaft hat sich im Saisonverlauf nicht nur technisch, sondern vor allem mental großartig entwickelt. Sie hat beinahe ausnahmslos sehr gute Leistungen auf hohem Niveau erbracht und auch gegen die Topteams aus Offenburg und Straubing mitgehalten, Nawaro zuhause sogar geschlagen. Es macht Spaß, mit den Mädchen zu arbeiten, weil auch die Atmosphäre so gut ist. Es war für mich persönlich die absolut richtige Entscheidung, wieder nach Vilsbiburg zurückzukommen. In diesem Klub haben alle -vom Management bis zu den Fans- zusammengeholfen und dafür möchte ich mich am Saisonende bedanken."

Artikel und Bild: Roland Regahl

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