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2. Bundesliga

Rote Raben II schlagen die TG Bad Soden mit 3:1

Vilsbiburg. Die Roten Raben II wollten bei der Heimpremiere unbedingt den ersten Dreier der Saison einfahren und das ist gegen die TG Bad Soden mit 3:1 (23:25, 25:20, 25:12, 15:16) auch gelungen. Die Gastgeberinnen verdienten sich den Sieg nach einer deutlichen Steigerung in den letzten beiden Sätzen.

Die Voraussetzungen waren alles andere als optimal, denn mit Pauline Hölzer und vor allem Liana Mesa Luaces fehlten verletzungsbedingt zwei wichtige Angreiferinnen. Zudem war Libera Donjeta Kastrati während der gesamten Woche krank und konnte nur nach Einnahme von Tabletten mitwirken. Dennoch wurde sie nach einer tadellosen Leistung mit der Goldmedaille ausgezeichnet.

Trainer Luca Tarantini schickte mit Corina Glaab, Magdalena Greiner, Julia Brandhuber, Naomi Janetzke, Paula Hötschl und Whitney Follette die erwartete Startsechs auf das Feld. Und die begann zunächst ganz stark: Paula Hötschl gelang aus dem Rückraum der erste Punkt, dem ein Ass von Corina Glaab folgte. So erspielten sich die Raben einen scheinbar beruhigenden Vorsprung (8:5, 16:12). Allerdings war den jungen Vilsbiburgerinnen bereits in dieser Phase eine gewisse Nervosität, die sich vor allem in einigen vermeidbaren Annahmefehlern äußerte, anzumerken. Nach der zweiten technischen Auszeit kamen die Gäste immer näher heran und glichen nach einigen Aufschlagfehlern zum 20:20 aus. Bis zum 23:23 verlief die Partie noch ausgeglichen, doch am Ende landete ein Block von Naomi Janetzke zum 23:25 im Aus.

Auch im zweiten Abschnitt blieb die Partie wie erwartet spannend. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen (8:7, 15:16). Doch wirkten die Vilsstädterinnen zunehmend stabiler und konzentrierter. Auf Bad Sodener Seite war es immer wieder die mit Silber ausgezeichnete Mittelblockerin Pamela Blazek, die für wichtige Punkte sorgte. Bis zum 17:18 behielten die Gäste die Führung. Als aber Rabenzuspielerin Corina Glaab die Hessinnen mit gefährlichen Aufschlägen derart unter Druck setzte, dass es nach kurzer Zeit 23:17 stand, war die Wende eingeleitet. Zwar kam Bad Soden auf 20:23 heran, doch konnten auch zwei kurz hintereinander genommene Auszeiten und mehrere Auswechslungen den Satzausgleich nicht verhindern.

Nach diesem Erfolgserlebnis steigerten sich die Mädchen um Spielführerin Magdalena Greiner noch einmal deutlich. Die Aufschläge blieben unberechenbar, die Blockarbeit funktionierte immer besser - hier tat sich vor allem Whitney Follette hervor - und Chancen wurden konsequent genutzt. Gästecoach Stefan Bräuer meinte denn auch nach der Partie, dass die Raben stets die besseren Antworten hatten. Im dritten Satz lagen die Gäste lediglich beim 0:1 vorne, mussten anschließend jedoch die Überlegenheit der Heimmannschaft anerkennen. Ungefährdet baute diese den Vorsprung immer weiter aus (8:3, 16:8, 22:12), bevor Julia Brandhuber und Magdalena Greiner die letzten Punkte gelangen.

Spannender wurde es erneut im vierten Abschnitt, als die Raben nach einer 8:6-Führung mit 10:12 zurücklagen. Danach riss bei den Gästen der Faden, sodass sich die Niederbayerinnen immer weiter absetzen konnten (16:12 und 19:14). Nach einer spektakulären Abwehraktion von Donjeta Kastrati und einem ebenso fulminanten Hammer von Paula Hötschl hieß es 20:15 - eine Führung, die die Raben bis zum Ende  weiter ausbauten.

Kein Wunder, dass Vilsbiburgs Trainer mit der Leistung seiner Mannschaft sehr zufrieden war: "Es war das erste Heimspiel und es war wichtig zu gewinnen. Wir haben gut ins Spiel gefunden, überzeugten im Angriff, hatten zunächst jedoch in der Annahme Probleme. Dann wurden wir konzentrierter und besser. Wir waren in den Elementen Aufschlag und Blockabwehr sowie hinsichtlich der Ordnung überlegen. Zum Schluss haben wir richtig stark gespielt. Wir haben ganz viele sehr junge Mädchen, die ihre Aufgaben souverän gelöst haben - und da beziehe ich auch die Einwechselspielerinnen mit ein. Selbstverständlich brauchen wir noch etwas Zeit. Aber ich bin sicher, dass wir uns noch stärker präsentieren können. Für heute bin ich sehr zufrieden."

Artikel Roland Regahl

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