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2. Bundesliga

Hart umkämpfter Tiebreak-Erfolg bringt Tabellenführung

Rote Raben II schlagen den SV Lohhof mit 3:2

Vilsbiburg. Mehr Mühe als erwartet hatten die Roten Raben II im Bayernderby gegen den SV Lohhof. Mit einer durchwachsenen Leistung setzten sie sich knapp mit 3:2 (25:14, 18:25, 25:17, 22:25, 16:14) gegen die Mannschaft aus dem Münchner Norden durch. Positiver Nebeneffekt ist die vorläufige Tabellenführung der zweiten Volleyball-Bundesliga vor dem punktgleichen und spielfreien VC Offenburg.

Die Vilsbiburgerinnen, die weiter auf Spielführerin Magdalena Adam verzichten mussten, fanden zunächst deutlich besser in die Partie als die Gäste. Nur ganz am Anfang konnte der SV Lohhof einmal mit 2:1 in Führung gehen. Nach dem Ausgleich durch Halli Amaro waren es vor allem MVP Paula Hötschl, Amelie Busch und die Amerikanerin, die für die wichtigen Punkte sorgten. Zwar kam Lohhof nach dem deutlichen 12:3 noch einmal auf 12:7 heran, doch bauten die Raben den Vorsprung anschließend kontinuierlich von 16:8, über 21:10 bis zum 25:14, das Zuspielerin Jensen Barton mit einem Ass markierte, aus.

Wer unter den 123 Zuschauern gedacht hatte, das würde so locker weitergehen, sah sich umgehend eines Besseren belehrt. Denn nach einer 8:7-Führung zur ersten technischen Auszeit ließ die Konzentration auf Seite der Gastgeberinnen doch deutlich nach, sodass sich Ungenauigkeiten und leichte Fehler einschlichen. Lohhof, um die Silbermedaillengewinnerin Theresa Schieder, nutzte nun die Chance und erarbeitete sich zunächst einen 12:8-Vorsprung, den es in der Folge zunächst auf fünf (20:15) und später auf sieben Punkte (25:18) ausbauen konnte.

Den dritten Durchgang dominierten dann wieder die Niederbayerinnen, die mit Jensen Barton an der Aufschlaglinie  aus einem 1:3-Rückstand ein 6:3 machten. Nur noch beim 7:8 gelang es der Mannschaft des neuen Trainers Patrick Sprung in Führung zu gehen, ansonsten präsentierten sich die Raben souverän. Bei der zweiten technischen Auszeit hieß es bereits 16:10 und wenig später sogar 22:12. Zum Schluss landete ein Lohhofer Angriff im Aus.

Der erneute, sichere Satzgewinn schien die Roten Raben zunächst zu beflügeln, denn bis zum 11:3 spielten sie einen klaren Vorsprung heraus. An mehreren Punkten beteiligt war auch die nach langer Verletzungspause eingewechselte Außenangreiferin Naomi Janetzke. Nach einigen Schwächen in der Annahme stand es plötzlich aber nur noch 13:11. Bei der zweiten technischen Auszeit lagen die Oberbayerinnen erstmals mit 16:15 in Front. Bis zum 19:20 blieben Amelie Busch und Co. zwar noch dran, doch in der Schlussphase machten die Gäste die entscheidenden Punkte bis zum 22:25.

Zum dritten Mal in dieser Saison musste also der Tiebreak die Entscheidung bringen. Und der war jederzeit hart umkämpft, die Führung wechselte zunächst ständig, bis der SVL sich bis zum 12:10 ein wenig absetzen konnte. Es waren nicht zuletzt vier Aufschlagfehler, die ihm den durchaus möglichen zweiten Punkt verwehrten. So sorgten Paula Hötschl und Naomi Janetzke nach dem 12:12 für die 14:12-Führung, aber die Gäste konnten noch einmal ausgleichen. Erneut Naomi Janetzke und ein Angriff ins Aus sorgten für den umjubelten 3:2-Erfolg und die damit verbundene vorläufige Tabellenführung.

Während Lohhofs Patrick Sprung die knappe Niederlage und der schwache erste Satz ärgerte, zeigte sich Rabencoach Luca Tarantini zwar mit den beiden Punkten, nicht aber mit der Einstellung seiner Mädchen einverstanden: "Das war ein hartes Stück Arbeit. Zwei Punkte sind schon ok, aber nach dem gewonnenen ersten Satz haben wir wohl geglaubt, das könnten wir locker heimbringen. Da haben wir in der Konzentration und Motivation doch erheblich nachgelassen. Wir haben zu viele Fehler gemacht. In der Spielpause haben wir reichlich Zeit, weiter an uns zu arbeiten und uns vor allem mental weiterzuentwickeln. Gefreut hat mich der gute Einstand von Naomi und die unbekümmerte Spielweise von Amelie Busch. Und Paula hat sich die Goldmedaille redlich verdient."

Foto: Gerhard Lichtmannecker

Artikel: Roland Regahl

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