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2. Bundesliga

Rote Raben II rücken auf den dritten Platz vor

Souveräner 3:0-Heimerfolg gegen den VV Grimma

Vilsbiburg. Darauf haben die Raben über acht Jahre warten müssen. Nach dieser langen Zeit gelang endlich wieder ein Sieg gegen ihren "Angstgegner" VV Grimma. Der 3:0-Erfolg (25:17, 25:21, 25:18) war nach der konzentriert und überlegen geführten Partie hochverdient.

Von Beginn an merkte man den Spielerinnen um die überragende MVP Liana Mesa Luaces an, dass sie sich an diesem Tag viel vorgenommen hatten und unbedingt auf den dritten Platz vorrücken wollten. Konzentriert, diszipliniert und höchst motiviert gingen die Vilsbiburgerinnen zu Werke. Zwar gingen die Gäste im ersten Satz zunächst einmal in Führung, doch spätestens nachdem Whitney Follette das 5:5 markiert hatte, gab es für die Niederbayerinnen kein Halten mehr. Sie erzeugten mit ihren Aufschlägen großen Druck und packten im Block entschlossen zu. Bei der ersten technischen Auszeit stand es bereits 8:5 und wenig später 16:10. Die Raben spielten bis zum 25:17 wie aus einem Guss.

Und die Gastgeberinnen machten auch im zweiten Durchgang so weiter. Wer gedacht hatte, Grimma würde sich nun steigern und sich nicht so einfach abfertigen lassen, sah sich getäuscht. Klug und umsichtig führte Rabenzuspielerin Corina Glaab Regie und setzte ihre Angreiferinnen immer wieder effektiv und variabel ein. Der Spielverlauf glich weitgehend dem des ersten Satzes. Zunächst hielten die Sächsinnen noch mit (8:6, 16:13, 19:17 aus Vilsbiburger Sicht), doch nach einer von Luca Tarantini genommenen Auszeit hieß es bald 21:17 und 24:19. Ein Angriffsball, der im Aus landete, besiegelte den 0:2-Rückstand des bis dato Drittplatzierten.

Am spannendsten entwickelte sich noch der dritte Abschnitt, als die Vilsstädterinnen in einigen Phasen doch Schwierigkeiten in der Annahme bekamen und der VV Grimma noch einmal alles auf eine Karte setzte. Nach einer 8:5-Führung der Roten Raben übernahmen kurzfristig die Gäste das Kommando und führten ihrerseits mit 10:8. Zwei Asse der für Kapitänin Magdalena Greiner zu Beginn des Satzes eingewechselten Paula Hötschl sorgten dann für die 11:10-Führung. In der Folge blieb die Partie bis zum 18:17 spannend. Danach zogen die Raben allerdings unaufhaltsam davon. Symptomatisch für die Einsatzbereitschaft der jungen Raben war das 21:17, als die ebenfalls überzeugende Naomi Janetzke einen Angriffsball nach mehreren spektakulären Abwehraktionen verwerten konnte. Sie war es auch, die mit einem Block den viel umjubelten Schlusspunkt setzte.

Gästecoach Jorge Munari kam in seinem Statement nicht umhin, den Roten Raben zum verdienten Sieg zu gratulieren, weil sich seine Mannschaft zu viele Fehler erlaubt und insgesamt nicht stabil genug agiert habe. Ganz anders die Gemütslage bei Luca Tarantini, der verständlicherweise mit der Vorstellung seiner Mädchen mehr als zufrieden war: "Nach der 1:3-Niederlage in Grimma, wo wir einige Chancen ausgelassen hatten, war der Heimerfolg heute ungeheuer wichtig. Wir haben als Mannschaft einen großen Schritt nach vorne gemacht. Grimma stellt ein erfahrenes und schon seit geraumer Zeit eingespieltes Team, aber wir haben heute von Anfang bis zum Ende Druck erzeugt. Wir haben sehr engagiert, konzentriert und vor allem diszipliniert gespielt. Der Matchplan, bei den Aufschlägen hohes Risiko einzugehen und in der Blockabwehr entschlossen zuzupacken, ging voll auf. Es ist unsere Identität, immer alles zu geben und jeden Kampf anzunehmen. Ich sehe optimistisch den kommenden Auswärtsaufgaben entgegen."

Mit dem ungefährdeten Erfolg gegen Grimma haben die Raben nicht nur ihre Heimserie fortgeschrieben, sondern auch den dritten Tabellenplatz erklommen und den VV zwei Punkte hinter sich gelassen. Als nächstes stehen in Bad Soden und Neuwied lösbare Auswärtsaufgaben an, bevor am 10. Februar der Topfavorit und Tabellenführer VC Offenburg in der Ballsporthalle aufkreuzt.

Artikel Roland Regahl

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