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2. Bundesliga

Rote Raben II setzen sich in Sonthofen durch

Mit Kampfgeist und langem Atem 0:2-Rückstand gedreht

Vilsbiburg. In einem spannenden und hochklassigen Spiel haben sich die Roten Raben knapp mit 3:2 bei den AllgäuStrom Volleys Sonthofen durchgesetzt. Dabei lagen sie nach Sätzen bereits mit 0:2 in Rückstand, haben die Partie nach einer deutlichen Leistungssteigerung und mit viel Kampfgeist aber noch gedreht. Damit rangieren sie weiter auf dem zweiten Tabellenplatz.

Die mehr als 500 Zuschauer bekamen zunächst eine im Vergleich zur schwachen Auswärtspartie in Holz stark verbesserte Heimmannschaft zu sehen. Sonthofen machte mit den Aufschlägen sehr viel Druck und zeigte sich auch in der Annahme und Feldverteidigung äußert stabil. Die Vilsbiburgerinnen, bei denen erstmals wieder Jensen Barton Regie führte, brauchten einige Zeit, um ihren Rhythmus zu finden. Die Allgäuerinnen gingen von Anfang an in Führung, wobei die Gäste nur zweimal zum 2:2 und 7:7 ausgleichen konnten. Danach wackelte allerdings die Annahme der Raben, sodass sich Sonthofen auf 13:7 absetzen konnte und diesen Vorsprung bis zum 25:20 verteidigte.

Im zweiten Durchgang fand die Mannschaft von Luca Tarantini bereits besser ins Spiel, führte zu Beginn mit 3:1 nach einem Ass von Julia Brandhuber und später mit 7:4 nach Punkten von Amelie Busch, Naomi Janetzke und MVP Halli Amaro. Aufschlagfehler und Angriffe ins Aus sorgten für den Ausgleich zum 10:10. Starke Angriffsaktionen des Teams von Trainerin Veronika Majova führten dann zu dessen 14:11-Führung. Noch einmal gelang den Raben mit Amelie Busch an der Aufschlaglinie beim 15:15 der Gleichstand. Anschließend stieg bei den Niederbayerinnen wieder die Fehlerquote, sodass sie den Satz deutlich mit 18:25 abgeben mussten.

Es sah nicht gut aus, aber die zehnminütige Pause sollte sich als Vorteil für die Raben erweisen. Luca Tarantini fand in der Kabine offensichtlich die richtigen Worte. Seine Mädchen kehrten konzentrierter und selbstbewusster auf das Spielfeld zurück. Den dritten Abschnitt dominierten sie von Beginn an. Beim Stande von 9:6 brachte Tarantini Lise Große-Hering für Paula Hötschl, die dieses Mal auf der Diagonalposition eingesetzt wurde. Zwar kamen die Mädchen um die Ex-Vilsbiburgerin Lena Mendler noch einmal auf 10:12 heran, doch ab diesem Zeitpunkt gelang ihnen kaum noch ein sehenswerter Angriff. Die Raben bauten ihren Vorsprung kontinuierlich von 12:8, über 20:14 bis auf 25:16 aus.

Sonthofen schien den Satzverlust zunächst gut verdaut zu haben, ging mit 3:0 in Führung und lag auch nach dem zwischenzeitlichen 7:7 bis zum 12:10 vorne. Kurze Zeit später bereiteten die Aufschläge von Jensen Barton den Gastgeberinnen enorme Probleme. Julia Brandhuber agierte effektiv im Block und Eigenfehler taten ihr Übriges zur 19:13-Führung der Vilsstädterinnen. Zwar kam Sonthofen erneut auf 18:20 und 20:22 heran, doch am Ende markierte die überragende Amerikanerin Halli Amaro das 25:22.

Nichts mehr zu bestellen hatten die Schwaben im entscheidenden Tiebreak. Während denen allmählich die Luft ausging, spielten die Raben wie aus einem Guss. Nach deren 10:5-Führung, gelang den Volleys nur noch ein Zähler, während bei Vilsbiburg Dona Kastrati und Amelie Busch mit ihren Aufschlägen das 14:6 besorgten. Naomi Janetzke war es schließlich vorbehalten, den umjubelten letzten Punkt zum 15:6 zu erzielen.

Trainer Luca Tarantini lobte seine Mannschaft: "Letztlich bin ich sehr zufrieden. Sonthofen ist immer ein schwieriger Gegner, der mich positiv überrascht hat. Wir haben in den ersten beiden Sätzen ein wenig geschlafen, haben zu viele Fehler gemacht und unseren Rhythmus nicht gefunden. Aber als unsere Aufschläge gefährlicher wurden und wir unsere Annahme besser wurde, haben wir uns deutlich gesteigert und verdient gewonnen. Wie wir den Rückstand aufgeholt haben, unterstreicht unsere gute Mentalität. Am Ende waren wir hundertprozentig konzentriert und haben in allen Situationen gute Lösungen gefunden. Hervorheben muss man heute unsere Mittelblockerinnen Julia Brandhuber und Halli Amaro. Jetzt können wir an unseren Automatismen arbeiten und unsere Qualität weiter anheben. Vielleicht ist im letzten Heimspiel in diesem Jahr gegen Offenburg etwas drin."

Foto: Konrad Wimnmer

Artikel: Roland Regahl

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