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2. Bundesliga

Rote Raben II verlieren rasantes Derby mit 1:3

Hochklassiger Volleyballsport vor über 1000 Zuschauern

Vilsbiburg. Die zweite Mannschaft der Roten Raben hat auch das zweite Spitzenspiel binnen Wochenfrist verloren. NawaRo Straubing setzte sich in einem hochklassigen und emotional geführten Derby vor 1006 Zuschauern mit 3:1 durch. Doch die Satzergebnisse (25:23, 25:19, 23:25, 26:24) belegen, wie eng es in der Turmair-Arena zuging.

Die Vilsbiburgerinnen, die mit Hailey Jones, Whitney Follette, Pati Anae, Liana Mesa Luaces, Naomi Janetzke, Julia Brandhuber und der Grippe geschwächten Dona Kastrati als Libera begannen, hatten im ersten und vierten Satz durchaus die Möglichkeit auf zumindest einen Punktgewinn. Es ging nämlich gut los für die Gäste. Bis zum 7:7 verlief die Partie ausgeglichen, doch fünf Punkte in Folge, darunter drei Asse durch Whitney Follette, brachten eine 12:7-Führung. Bei der zweiten technischen Auszeit hieß es bereits 16:10 und wenig später sogar 19:12. Dann nahm NawaRo-Coach Benedikt Frank eine Auszeit, nach der seine Mannschaft plötzlich deutlich aggressiver agierte. Bei den Raben hingegen funktionierte die Annahme nicht mehr, sodass Straubing, lautstark angefeuert vom wieder erwachten Publikum, aufholte. Bis zum 23:20 lagen die Vilsbiburgerinnen noch aussichtsreich im Rennen, doch dann gelangen den Gastgeberinnen die letzten fünf Punkte.

Nach dem unnötigen Satzverlust standen die Mädchen um Silbermedaillengewinnerin Liana Mesa Luaces sichtlich unter Schock. Straubing beherrschte die Szenerie nun von Beginn an. Bei den technischen Auszeiten lagen sie mit 8:3 beziehungsweise 16:10 in Führung und bauten diese bis zum 21:14 weiter aus. Zwar kamen die Vilsstädterinnen durch Luaces und ein Ass von Pauline Hölzer noch einmal auf 21:17 und 22:19 heran, doch machte Straubing am Ende erneut die entscheidenden Punkte.

In der anschließenden zehnminütigen Pause scheint Luca Tarantini die richtigen Worte gefunden zu haben, denn seine Mannschaft spielte mit veränderter Aufstellung nun deutlich mutiger und in der Annahme stabiler. Mit Corina Glaab an der Aufschlaglinie und Magdalena Greiner im Außenangriff ging sie schnell mit 5:0 in Führung, die auch beim 8:6 Bestand hatte. In der Folge wogte das Geschehen hin und her: Zwar konnte sich Straubing anschließend leicht absetzen (16:14, 20:18), doch dank Liana Mesa Luaces und Whitney Follette blieben die Raben stets auf Tuchfühlung. Ab dem 20:20 war die Partie an Spannung kaum mehr zu überbieten. Ein gelungener Block von Zuspielerin Corina Glaab brachte die erste Rabenführung  (21:20) seit langer Zeit. Ein Straubinger Aufschlagfehler besiegelte schließlich den Satzgewinn.

Einen ähnlich spannenden Verlauf nahm der vierte Abschnitt. Beide Teams boten spektakulären Sport mit sehenswerten Ballwechseln, zunächst mit leichten Vorteilen für die Gastgeberinnen (6:3, 8:6, 12:10). Aber die Raben ließen sich nicht abschütteln, schafften mit einem Block von Pauline Hölzer den Ausgleich zum 12:12 und später wiederholt eine Drei-Punkte-Führung (15:12, 17:14). Vor allem Danica Marković hielt ihr Team in dieser Phase im Spiel. Carina Aulenbrock sorgte für die 23:22-Führung. Ein Ass von Magdalena Greiner brachte dann das 24:23 und damit die Möglichkeit, nach Sätzen auszugleichen. Doch der folgende Aufschlag landete im Netz, woraufhin die amerikanische Neuverpflichtung Heather Weiss und Carina Aulenbrock für den viel umjubelten Sieg sorgten.

Dennoch zeigte sich Rabencoach Luca Tarantini vom Auftritt seiner Mädchen angetan: "Es war von beiden Mannschaften ein sehr gutes Spiel, in dem wir uns stark präsentiert haben. Schade, dass wir Straubing im ersten Satz nach gutem Beginn mit unserer Annahmeschwäche zu leichten Punkten eingeladen haben. Nach der Pause habe ich gewechselt. Magdalena Greiner brachte mehr Stabilität in die Mannschaft, die nun viel aggressiver und mutiger spielte. Unsere Moral hat gestimmt. Wir können in dieser Saison mit allen Spitzenteams mithalten, aber auf diesem Niveau entscheiden halt Kleinigkeiten. Aber wir haben wieder gezeigt, was wir können."

Artikel: Roland Regahl

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