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Jungraben

U20 holt bayerische Meisterschaft

Rabennachwuchs schlägt Lohhof im Finale souverän

Vilsbiburg. Am Sonntag fand in der Vilstalhalle die bayerische Meisterschaft der weiblichen U20-Jugend statt. Am Ende setzten sich mit den Roten Raben Vilsbiburg, dem SV Lohhof, dem VCO TB München drei Teams aus dem Süden vor den nordbayerischen Vertretern VC Schwandorf, SV Hahnbach und N.H. Volleys Neudrossenfeld-Hollfeld durch. Mit einer grandiosen Leistung fertigten die Roten Raben im Finale den SV Lohhof deutlich mit 2:0 ab. Beide Mannschaften haben sich aber für die deutsche Meisterschaft qualifiziert.

Der Vilsbiburger Nachwuchs war in der Vorrunde in die leichtere Gruppe eingeteilt. So konnten die Rabenmädchen, die nicht oft zusammen trainiert hatten, gemeinsame Spielpraxis sammeln. Die beiden Gegner, die N.H. Young Volleys und der VC Schwandorf hatten der Angriffswucht der Gastgeberinnen nur wenig entgegenzusetzen. Trainer Luca Tarantini begann zwar stets mit seiner Stammsieben, nutzte die Überlegenheit allerdings auch, um allen Spielerinnen Einsatzzeiten zu gewähren. Gegen die Oberfranken gab es ein deutliches 25:4 und 25:16, gegen die Oberpfälzer ein 25:10 und 25:14. Neben den Roten Raben erreichte auch der VC Schwandorf, der sich in einer spannenden und hart umkämpften Partie knapp mit 2:1 (21:25, 25:19, 15:13) gegen die N.H. Volleys durchsetzte, das Halbfinale.

In der Gruppe B dominierte der SV Lohhof das Geschehen eindeutig. Er schlug den SV Hahnbach ebenso souverän mit 2:0 (25:17, 25:16) wie den VCO TB München (25:13, 25:13). Die Münchnerinnen qualifizierten sich mit dem 25:22 und 25:14 ebenfalls für das Semifinale, wo der SV Lohhof dem VC Schwandorf beim 25:13 und 25:15 keine Chance ließ. Für die Roten Raben stellte sich die Begegnung mit den Münchnerinnen im Nachhinein als die härteste Prüfung heraus. Der Gewinner war bereits für die deutsche Meisterschaft qualifiziert. Der Druck, nicht scheitern zu dürfen, schien die Niederbayerinnen ein wenig zu hemmen. Auf jeden Fall spielten sie nicht befreit und locker auf. Der erste Satz blieb bis zum 23:23 lange Zeit vollkommen ausgeglichen, mal mit Vorteil für die Heimmannschaft, mal für die Oberbayerinnen. Mehr als zwei Punkte Vorsprung konnte jedoch kein Team herausspielen. Erst ganz zum Schluss machten die Raben die zwei entscheidenden Punkte. Nach dem hart umkämpften Satzgewinn lief es bei Corina Glaab und Co. deutlich besser. Sie lagen von Beginn an in Führung (4:1 und 7:2). Im weiteren Verlauf konnten sie den Vorsprung bis auf acht Punkte (18:10) ausbauen. Anschließend kamen die Münchnerinnen noch einmal auf 22:19 heran, machten danach allerdings keinen Punkt mehr.

Somit standen sich im Finale am späten Abend die Roten Raben und der SV Lohhof gegenüber. Angesichts der Ergebnisse gegen den TB München musste man ein enges und spannendes Match erwarten, in das der deutsche U18-Jugendmeister von 2017 sogar als leichter Favorit ging. Doch es kam ganz anders. Die Vilsbiburger Mädchen erbrachten ihre bei weitem beste Turnierleistung, steigerten sich in einen wahren Spielrausch und ließen dem SV Lohhof in keiner Phase der Partie die geringste Chance. Lohhof fand einfach keinen Zugriff auf die Vilsbiburgerinnen, die mit ihren Aufschlägen bereits hohen Druck erzeugten und ihre Angriffe über alle Positionen mit Vehemenz abschlossen. Und wenn die Gäste einmal einen Ball ans Netz brachten, scheiterten sie am schnell reagierenden Rabenblock. So verlief die Begegnung entgegen den Erwartungen einseitig, aber aus Rabensicht spektakulär und endete mit einem deutlichen 2:0-Erfolg (25:11, 25:15) der Gastgeberinnen. Der SV Lohhof darf sich aber mit der Qualifikation für die "Deutsche" trösten.

Turnierleiter Gerhard Schemmerer nahm zusammen mit den Erstligaspielerinnen Dayna Segovia, Ilka van de Vyver und Lena Stigrot die Siegerehrung vor. Als beste Spielerin des Finales erhielt Naomi Janetzke eine besondere Auszeichnung. Für die Roten Raben spielten: Paula Hötschl, Pauline Hölzer, Corina Glaab, Naomi Janetzke (Vilsbiburg), Nina Böhm, Alexandra Dunkel, Elvira Winter, Selina Ebner, Aulona Nikqi (Dingolfing), Maria Melzer, Julia Waldinger (München), Celina Krippahl und Emilia Prib (Straubing).

Artikel: Roland Regahl

Foto: Gerhard Lichtmannecker

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