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1. Bundesliga

1:3 gegen Münster im „Endspiel“ um Platz 7: Raben gehen als Achter in die Zwischenrunde

Die Roten Raben haben am letzten Spieltag der Hauptrunde das „Endspiel“ um Platz 7 gegen den USC Münster mit 1:3 (21:25, 18:25, 25:23, 22:25) verloren und gehen als Tabellenachter in die Zwischenrunde. Vor der Saisonrekordkulisse von 1.673 Fans in der Ballsporthalle zeigte das Team von Cheftrainer Juan Diego Garcia Diaz nach dem zwischenzeitlichen 0:2-Satzrückstand eine Reaktion, holte sich den dritten Durchgang und war im vierten bei 21:19 nahe daran, einen Tiebreak zu erzwingen. Doch Münster blieb stabil und brachte den Sieg – und damit Rang 7 – unter Dach und Fach.

Die Raben gingen wie zuletzt mit der Starting Six Kim Klein Lankhorst, Pauline Martin, Monika Salkute, Alondra Vazquez, Yeisy Soto und Serena Bruin plus Patricia Nestler als Libera ins Spiel, das bis Mitte des ersten Satzes komplett ausgeglichen verlief. Bei 11:11 legte der USC einen Zwischenspurt zum 11:15 hin, und genau dieser Rückstand stand für die Gastgeberinnen auch am Satzende auf der Anzeigetafel: 21:25.

Nicht besser sah es im zweiten Abschnitt aus. Bei 4:9 wurde Hannah Kohn als Zuspielerin eingewechselt, bei 13:17 zudem Britte Stuut im Mittelblock. In den richtigen Rhythmus kamen die Raben auch danach zunächst nicht, so dass Münster mit einem konzentrierten, konsequenten Auftritt ein deutliches 18:25 einfahren konnte.

Im dritten Satz meldeten sich die Raben energisch zurück. Mit mehr Entschlossenheit und Durchschlagskraft waren sie nun am Drücker, führten verdient mit 7:5 und 14:10. Bei 17:17 stand es wieder unentschieden, ebenso bei 22:22 – wobei der 22. Vilsbiburger Punkt bzw. die diesbezügliche Schiedsrichter-Entscheidung die Gäste so sehr erzürnte, dass wegen Reklamierens erst Außenangreiferin Elena Kömmling die gelbe Karte und danach Trainerin Lisa Thomsen gar die rote Karte sah, was den Raben einen weiteren Punkt zum 23:22 bescherte. Dieses Momentum nutzten sie wenig später zum 25:23 und verkürzten auf 1:2 nach Sätzen.

Reichlich Spannung bot auch der vierte Durchgang. Einen 11:14-Rückstand egalisierten die Gastgeberinnen bei 18:18 – und gingen alsbald mit 21:19 in Front. Der Tiebreak und damit ein echter Entscheidungssatz um Tabellenplatz 7 lag in Reichweite, aber in der Crunch Time hatte Münster die besseren Argumente und setzte sich am Ende mit 22:25 durch. Als MVP wurde beim Sieger Zuspielerin Jenna Ewert ausgezeichnet und bei den Raben Diagonalangreiferin Pauline Martin, mit 19 Punkten auch Top-Scorerin des Spiels.

Zum Auftakt der Zwischenrunde empfangen die Roten Raben am kommenden Samstag die Ladies in Black Aachen. Die Übersicht mit den genauen Terminen aller sechs Partien (jeweils Hin- und Rückspiel gegen Wiesbaden, Münster und Aachen) wird zeitnah auf den bekannten Informationskanälen veröffentlicht.

(Foto: Hermann Boxleitner)

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