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1. Bundesliga

1:3-Niederlage in Aachen: Die Konstanz hat gefehlt

Die Roten Raben sind mit einer Niederlage in die neue Bundesliga-Saison gestartet. Beim letztjährigen Playoff-Halbfinalisten Ladies in Black Aachen unterlagen die Damen von Cheftrainer Timo Lippuner nach wechselvollem Spielverlauf mit 1:3 (17:25, 25:19, 19:25, 15:25). Vor 1.196 Zuschauern in der gewohnt stimmungsvollen Sporthalle an der Neuköllner Straße spielten die Gäste aus Niederbayern einen überaus starken Satz und hatten auch darüber hinaus vielversprechende Sequenzen, ohne sich jedoch mit einem Punktgewinn belohnen zu können.

Der Raben-Coach nahm im Vergleich zum Pokal-Match letzten Samstag in Schwerin zwei Änderungen in der Startformation vor: Im Außenangriff begann Laura Künzler für Vanessa Agbortabi und im Mittelblock Eszter Nagy anstelle von Leonie Schwertmann. Der Auftaktsatz verlief bis zur Mitte ausgeglichen, dann gewann Aachen die Oberhand – aus Raben-Sicht heißen die Stationen 9:12, 13:21 und schließlich 17:25.

Ganz anders der 2. Durchgang: Vilsbiburg, nun mit Maria Dancheva statt Iris Scholten auf Diagonal und später mit Leo Schwertmann für Eszter Nagy auf Mitte, spielte sich mehr und mehr frei, zeigte reihenweise gute Angriffszüge und münzte diese Dominanz in eine souveräne 21:11-Führung um. Am Ende ging dieser Satz ungefährdet mit 25:19 an die Gäste.

Im 3. Abschnitt standen sich beide Teams zunächst auf Augenhöhe gegenüber, und man ahnte, dass hier die Vorentscheidung für das gesamte Spiel fallen könnte. Und so war es auch: Die Raben lagen bei 12:10 noch vorne, konnten dann aber ihr Niveau nicht halten und mussten die Ladies über 13:16 zum 19:25 ziehen lassen.

Diese Spielentwicklung setzte sich im 4. Satz fort; ehe sich die Gäste versahen, lagen sie mit 0:5 und wenig später mit 3:11 zurück. Bis auf 9:13 konnten sich die Raben noch heranarbeiten, aber die Gastgeberinnen ließen letztendlich nichts mehr anbrennen; Vilsbiburg zog mit 15:25 – und somit 1:3 nach Sätzen – den Kürzeren.

„Wir waren insgesamt zu unkonstant“, resümierte Timo Lippuner. „Anderthalb gute Sätze sind in Aachen nicht genug.“ Einige positive Aspekte könne man gleichwohl mitnehmen, so habe Maria Dancheva eine Leistung gezeigt, „die uns hoffen lässt“, sagte der Coach unmittelbar nach dem Spiel.

Als beste Vilsbiburgerin im Aachener Hexenkessel wurde Jennifer Pettke ausgezeichnet; bei den Ladies ging der MVP-Titel an Lisa Gründing. Erfolgreichste Scorerin des Abends war Aachens Diagonale Taylor Agost mit 17 Zählern, bei den Raben punkteten Laura Künzler (13), Maria Dancheva (11) und Jenni Pettke (10) zweistellig.

Am kommenden Samstag, 17. November, 19 Uhr, bestreiten die Roten Raben ihr erstes Heimspiel der Saison 2018/19. Zu Gast in der Ballsporthalle ist dann der VC Wiesbaden.

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