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1. Bundesliga

André Wehnert: Saisonende ist schmerzhaft, aber ohne Alternative

Das abrupte Saisonende, das die Volleyball Bundesliga (VBL) wegen der Ausbreitung des Coronavirus am Donnerstag beschlossen hat, trifft die Clubs hart und sorgt auch im Lager der Roten Raben für Betroffenheit. Gleichwohl lässt Raben-Geschäftsführer André Wehnert keinerlei Zweifel, dass diese einschneidende Maßnahme letztlich alternativlos war: „Die Eindämmung des Coronavirus ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe von enormer Dimension. Hier muss selbstverständlich auch der Sport im allgemeinen und der Volleyball im konkreten seiner Verantwortung gerecht werden. Die Entscheidung der Liga ist schmerzhaft, aber die Gesundheit der Menschen hat höchste Priorität.“

Zugleich werfen der vorzeitige Saisonschluss und die Absage der Playoffs, in denen üblicherweise hohe Zuschauereinnahmen generiert werden, eine Reihe von Problemen auf, die in ihrem Ausmaß momentan noch gar nicht abzusehen sind. VBL- Geschäftsführer Klaus-Peter Jung hat bereits angekündigt, die Liga werde sich „auf politischer Ebene dafür einsetzen, dass ihre Teams – die alle Wirtschaftsunternehmen sind – Chancen auf Ausgleichszahlungen erhalten, wie sie in anderen Wirtschaftszweigen möglich oder angedacht sind“.

André Wehnert weist zudem darauf hin, dass der Zeitraum, in dem die Gesellschaft – und damit auch der Sport – unter den Folgen des Virus zu leiden habe, heute noch nicht eingegrenzt werden könne. Da müsse man schlicht die Entwicklung der nächsten Wochen und Monate abwarten. Er hoffe in jedem Fall, so der Geschäftsführer, dass die Sponsoren ihre Unterstützung aufrechterhalten.

Auch die Personalplanung für die kommende Spielzeit wird für alle Clubs naturgemäß nicht leichter. Was die Roten Raben betrifft, gibt es mit Kapitänin Lena Möllers, Corina Glaab und Josepha Bock drei Spielerinnen, deren Vertrag in der Saison 2020/21 weiterläuft. Mit den anderen Mitgliedern des bisherigen Kaders stehen nun perspektivische Gespräche an, ebenso mit möglichen Neuzugängen. Klar ist, dass die Raben einen neuen Trainer bekommen, da Timo Lippuner – wie berichtet – nach drei Vilsbiburger Jahren in die Schweiz zurückkehrt.

(Im Bild: Ein trauriges Team – nach dem coronavirus-bedingten vorzeitigen Saisonende trafen sich die Roten Raben am Freitagvormittag noch einmal in ihrem sportlichen Wohnzimmer, der Ballsporthalle)

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