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1. Bundesliga

Drei Sätze mit Überlänge, acht Satzbälle für die Raben – aber am Ende steht es 0:3 für Wiesbaden

Unglücklicher Abend für die Roten Raben: Im Duell der Tabellennachbarn zogen sie im Heimspiel gegen den VC Wiesbaden mit 0:3 den Kürzeren – doch was sich nach Sätzen deutlich liest, war in Wahrheit ein dramatisch umkämpftes Match, in dem für das Team von Cheftrainer Juan Diego Garcia Diaz vor 1.468 Zuschauern in der Ballsporthalle sehr viel möglich war. Jeder der drei Sätze hatte Überlänge, doch die Raben konnte keinen davon für sich entscheiden, sondern unterlagen mit 26:28, 28:30 und 24:26 – und ließen im Laufe des Abends nicht weniger als acht Satzbälle ungenutzt.

Bei den Raben musste Alondra Vazquez wegen Knieproblemen passen, für sie rückte Anna Spanou in die Anfangsformation. Ansonsten vertraute Juan Diego Garcia Diaz der zuletzt in Suhl siegreichen Starting Six mit Hannah Kohn, Pauline Martin, Monika Salkute, Yeisy Soto und Serena Bruin; Patricia Nestler agierte wieder als Libera.

Der erste Satz sah lange Zeit die Gäste in Führung, ohne dass sie sich wirklich absetzen konnten. Als der Raben-Rückstand bei 13:17 am größten war, sorgte eine Auszeit für frischen Wind und schon bei 18:18 für den Ausgleich. Ab 24:22 hatte Vilsbiburg drei Satzbälle und vergab alle, während Wiesbaden seinen zweiten in Person von Izabella Rapacz zum 26:28 verwertete.

Durchgang Nummer zwei lief über weite Strecken spiegelverkehrt. Die Raben diktierten den Spielstand – aber nun ließ sich der VCW nicht abschütteln. So mündete ein 9:5 und 19:16 bei 21:21 in ein Unentschieden, und es entspann sich ein nervlich noch anstrengenderes Satzfinale. Die Raben hatten in der Crunch Time von 24:23 bis 28:27 fünfmal nacheinander die Führung und damit den Satzball – konnten den Deckel aber erneut nicht draufmachen. Es kam, wie es kommen musste: Die Gäste holten sich bei ihrer ersten Gelegenheit diesen Marathonsatz mit 28:30.

Der dritte Satz hatte eine andere Dramaturgie – aber für die Raben, jetzt mit Britte Stuut im Mittelblock, kein besseres Ende. Diesmal geriet Vilsbiburg mit 6:13 in Rückstand, blieb jedoch beharrlich und glaubte auch bei 18:23 noch an seine Restchance. Mit Recht: Die große Gegenwehr wurde mit fünf Punkten am Stück und dem Ausgleich zum 23:23 belohnt, ehe wieder der VCW das letzte Wort hatte, als Izabella Rapacz den zweiten Matchball zum 24:26 und 0:3-Endstand durchbrachte.

Als MVP wurde bei den Roten Raben Hannah Kohn ausgezeichnet und bei den siegreichen Gästen mit Milana Bozic ebenfalls die Zuspielerin. Schon am Samstag steht für die Vilsbiburgerinnen das nächste Match auf dem Programm – dann gastiert ab 19 Uhr der amtierende Deutsche Meister und aktuelle Tabellenzweite Allianz MTV Stuttgart in der Ballsporthalle.

(Foto: Hermann Boxleitner)

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