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1. Bundesliga

„Fokus auf den Moment“: Geschwächte Raben wollen Sieg in Suhl

Wenn die Roten Raben am Samstag um 19 Uhr zum Auswärtsspiel beim VfB Suhl LOTTO Thüringen antreten, gibt es „grundsätzlich zwei Ausgangslagen“, sagt Cheftrainer Timo Lippuner. Die eine: Leonie Schwertmann und Co. wollen sich nach dem wichtigen Sieg gegen Straubing mit einem Erfolg in der legendären „Wolfsgrube“ in der Tabelle weiter vorarbeiten. Die andere formuliert der Coach wie folgt: „Angesichts der drastischen Verletzungssituation wird es schon eine Herausforderung, überhaupt eine halbwegs konkurrenzfähige Mannschaft aufs Feld stellen zu können.“

Unter der Woche ist nämlich aus dem letzten Aufgebot, das mit einer enormen Willensleistung das 3:0 im Niederbayern-Derby eingetütet hatte, sozusagen das allerletzte geworden. Konkret: Neben den etatmäßigen Liberas Myrthe Schoot (Meniskus-OP, fällt mehrere Wochen aus) und Annika Kummer (Knieverletzung) sowie den Außenangreiferinnen Daria Przybylak (Schulter-) und Laura Künzler (Fußverletzung) muss in Suhl auch Maria Dancheva auf der Diagonalposition passen, ebenfalls wegen einer Fußverletzung. Fraglich ist außerdem der Einsatz ihrer Kollegin Iris Scholten, die nach Hüftproblemen zumindest wieder leicht ins Training einsteigen konnte.

Umso mehr hoffen die Raben, dass die Spielberechtigung für Neuzugang Channon Thompson aus Trinidad und Tobago vom Weltverband FIVB rechtzeitig erteilt wird. Um die Libero-Position muss man sich keine Sorgen machen – Lenka Dürr soll, wie berichtet, für die Dauer der Verletzung von Myrthe Schoot bis Ende Januar einspringen.

Die Umstände sind also alles andere als einfach für die Vilsbiburgerinnen, doch der Trainer begegnet den Turbulenzen mit einer Mischung aus Trotz und Pragmatismus. „Das Wichtigste in einer solchen Situation“, betont Timo Lippuner, „ist der Fokus auf den Moment und nicht auf das, was sein könnte. So fordere ich von den Mädels ein mutiges Spiel mit viel Initiative und Vertrauen in unser Können. Aus den vorhandenen Möglichkeiten müssen wir das Maximale rausholen, dann können wir in der Wolfsgrube die Punkte entführen, da bin ich ganz sicher!“

Die Gastgeberinnen haben bis dato 7 Punkte aus 7 Spielen gesammelt und rangieren auf Tabellenplatz 9. Neben Heimsiegen gegen den VCO Berlin (3:0) und Straubing (3:2 nach Abwehr von sechs Matchbällen) ließen sie Anfang Dezember durch einen Fünf-Satz- Auswärtssieg auf dem heißen Aachener Pflaster aufhorchen. Stützen im Suhler Team sind neben Urgestein Claudia Steger u.a. Diagonalangreiferin Tereza Patockova aus Tschechien und im Mittelblock die US-Amerikanerin McKenzie Jacobson, die mit einer Größe von 2,03 Meter eine Herausforderung für jeden gegnerischen Angriff ist.

(Foto: Andreas Geißer)

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