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1. Bundesliga

Halbfinale gegen Potsdam: Rote Raben hoffen auf eine weitere magische Pokal-Nacht!

Es ist angerichtet für einen ganz speziellen Volleyball-Abend! Am Donnerstag um 20 Uhr empfangen die Roten Raben den SC Potsdam zum DVV-Pokal-Halbfinale in der Ballsporthalle – es ist das erste Mal seit sieben Jahren, dass die Vilsbiburgerinnen in der Vorschlussrunde stehen und somit nur noch einen Schritt entfernt sind vom Finale, das am 3. März 2024 auf der großen Bühne der SAP-Arena in Mannheim stattfindet.

Klar, dass da im RabenNest enorme Vorfreude und positive Anspannung herrschen. „Ich denke“, betont Cheftrainer Juan Diego Garcia Diaz, „es ist für alle in Vilsbiburg eine Auszeichnung, dass wir das Halbfinale erreicht haben. Darauf sind wir stolz und wollen nun versuchen, ein Spiel zu zeigen, nach dem die Fans noch stolzer auf das Team sind.“

Das 1:3 zuletzt in Münster ist ebenso abgehakt wie das 0:3 in Potsdam Ende November. Die damalige Liga-Niederlage beim jetzigen Pokal-Gegner könnte man sogar als gutes Omen für die Revanche betrachten – wir erinnern uns: Gegen Schwerin zogen die Raben in der Bundesliga ebenfalls mit 0:3 den Kürzeren – und drehten vier Tage später im Pokal-Viertelfinale den Spieß komplett um: Das damalige 3:0 gegen den in der Liga (bis heute) ungeschlagenen Spitzenreiter markierte die beste Vilsbiburger Saisonleistung und gibt naturgemäß Rückenwind fürs Halbfinale.

Dort kreuzt mit Potsdam ein Gegner in der Ballsporthalle auf, dem als Vizemeister und Champions-League-Teilnehmer auch heuer eine Menge zuzutrauen ist. Aktuell stehen die Brandenburgerinnen auf Tabellenplatz 4, zuletzt kassierten sie mit 0:3 gegen Stuttgart und 2:3 in Suhl zwei Niederlagen. Den Sprung ins Pokal-Halbfinale schafften sie mit einem 3:1 im Viertelfinale gegen Wiesbaden, wobei der (vorentscheidende) dritte Satz mit 30:28 extrem umkämpft war, Diagonalangreiferin Danielle Harbin stellte mit 22 Punkten für den SCP die Weichen auf Sieg.

„Potsdam“, weiß Juan Diego Garcia Diaz, „hat einen der stärksten Kader in der Bundesliga, sie haben sehr gute Spielerinnen auf jeder Position.“ Für den Raben-Coach steht fest: „Wir werden eine sehr gute Leistung brauchen, wobei wir einerseits unserem Gameplan folgen, aber auf der anderen Seite bereit sein müssen, während des Spiels Änderungen vornzunehmen.“ Gute Nachricht: Alle Spielerinnen sind einsatzfähig beim (bisherigen) Saison-Highlight.

Und noch ein Blick in die Pokalgeschichte: Das eingangs erwähnte Halbfinale 2016 in Stuttgart verloren die Roten Raben mit 2:3, aber da war ja noch der DVV-Pokal 2013/14: Am 14. Dezember 2013 – auf den Tag genau zehn Jahre vor dem jetzigen Duell mit Potsdam – traten die Raben zum Halbfinale in der Dresdner Margon-Arena an und gewannen sensationell mit 3:0. Am Ende dieses Wettbewerbs stand der historisch zweite Pokalsieg der Vilsbiburgerinnen im März 2014 gegen die VolleyStars Thüringen im Gerry-Weber-Stadion in Halle/Westfalen.

(Foto: Andreas Geißer)

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