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1. Bundesliga

“Mein größter Fortschritt ist, dass ich mich erfolgreich an das Tempo und die Anforderungen angepasst habe“

Laura Bergmann über ihr internationales Debüt in Novara, Vilsbiburg als (ziemlich) große Stadt und ihre Hobbies Bouldern und Jonglieren

Hallo Laura, du kommst aus Wenighösbach in Unterfranken, das knapp 1.000 Einwohner hat. Kam dir da Vilsbiburg mit seinen 12.600 Einwohnern anfangs wie eine Großstadt vor?

Laura Bergmann: Das stimmt, aber die Umstellung war nicht so schwer! Vilsbiburg ist ja doch eine relativ überschaubare Stadt, und ich denke, das ist mit ein Grund, wieso ich mich hier so wohl fühle. Es ist nicht zu groß, aber man hat trotzdem alles, was man braucht vor Ort. Zuhause müsste man dafür erstmal ein paar Ortschaften weiter fahren...

Wann bist du ins RabenNest gekommen – und lebst du noch im Club-Internat?

Laura Bergmann: Ich bin nach dem Abitur 2022 ins RabenNest eingezogen. Da habe ich in der Saison 22/23 einen Bundesfreiwilligendienst in der Geschäftsstelle der Roten Raben gemacht. Das war für mich sehr praktisch, da ich dadurch Arbeit und Volleyball sehr gut kombinieren konnte, Dienstags zum Beispiel hatte ich morgens frei, damit ich am Krafttraining teilnehmen konnte. Im Juli bin ich mit Sina Bauer in eine WG gezogen.

Im letzten Sommer wurdest du mit Sina und Cayetana Lopez Rey aus der 2. Mannschaft in den Profi-Kader hochgezogen. Wie war das für dich – Belohnung, Ansporn, echte Startrampe für eine Karriere als Profi-Volleyballerin...?

Laura Bergmann: Ich habe mich sehr gefreut! Es war auch eine Motivation für mich, herausfinden zu wollen, wie weit ich im Profisport kommen kann.

Wie fällt deine persönliche Zwischenbilanz nach den ersten Monaten im Bundesliga-Team aus, was waren deine wichtigsten Erfahrungen/ Erlebnisse bisher? Worin hast du seitdem die größten Fortschritte gemacht?

Laura Bergmann: Im Sommer den Anschluss zur 1. Liga und zum Trainingsniveau zu erreichen, war nicht ganz einfach, aber jetzt nach ein paar Monaten habe ich das Gefühl, gut angekommen zu sein. Ich denke, dass das auch mein größter Fortschritt ist, dass ich mich erfolgreich an das Tempo und die Anforderungen angepasst habe. Eine der besten Erfahrungen, die ich bisher gemacht habe, war das Turnier in Novara in der Vorbereitung, bei dem ich das erste Mal international gespielt habe, und dann noch auf einer anderen Position.

An welches Spiel in dieser Saison erinnerst du dich spontan am intensivsten?

Laura Bergmann: Das Pokal-Viertelfinale gegen Schwerin, das wir 3:0 gewonnen haben!

Bist du aktuell komplett auf Volleyball fokussiert oder parallel studienmäßig engagiert?

Laura Bergmann: Ich habe im Sommer ein Online-Studium in Gesundheitspsychologie begonnen – und es gefällt mir bisher sehr gut.

Hast du ein Vorbild?

Laura Bergmann: Früher war ich immer von Marie Schölzel und Kimberly Drewniok begeistert.

Und noch ein kurzer Blick auf dein Leben außerhalb der Sporthalle: Was sind deine Hobbies, was machst du im Sommer, wenn Volleyball mal Pause hat?

Laura Bergmann: Ich lese sehr viel und gehe gerne wandern. Letztes Jahr habe ich auch das Bouldern für mich entdeckt und habe hoffentlich im Sommer wieder öfter die Gelegenheit dazu. Ansonsten sind auch ein paar Wochenendtrips mit Freunden geplant.

Du hast im Raben-Fragebogen erzählt, dass du Jonglieren lernst. Was genau machst du da – und gibt ́s vorzeigbare Fortschritte?

Laura Bergmann: Ich habe schon länger nicht mehr geübt, daher ist es wahrscheinlich nicht so gut. Vielleicht kann ich das wieder über den Sommer anfangen...

(Interview: Michael Stolzenberg/Foto: Andreas Geißer, Hermann Boxleitner, Bruno Bounty Photography)

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