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1. Bundesliga

Nur 45 Stunden nach dem Pokalspiel: In der Liga geht’s gleich weiter gegen Neuwied

Nach dem Pokal ist vor der Liga: Nur 45 Stunden nach dem Ende des Halbfinals gegen den SC Potsdam wartet die nächste Aufgabe auf die Roten Raben: Am Samstag (19 Uhr) empfangen sie in der heimischen Ballsporthalle den VC Neuwied 77 zum Rückrunden- Auftakt in der Bundesliga. Im Unterschied zum Cup-Duell am Donnerstagabend, als die Schützlinge von Cheftrainer Juan Diego Garcia Diaz den hochkarätig besetzten Gästen aus Brandenburg als Außenseiter gegenüberstanden, liegt die Favoritenrolle gegen die noch sieglosen „Deichstadtvolleys“ auf Vilsbiburger Seite.

Für die Raben wird es darauf ankommen, binnen kürzester Zeit sowohl die körperliche Belastung des Pokalspiels als auch die Enttäuschung über die in Zahlen deutliche 0:3- Niederlage aus den Trikots zu schütteln. Der Traum von der ersten Finalteilnahme seit zehn Jahren platzte gegen einen erwartet starken Gegner, der in Schlüsselmomenten immer eine Antwort mehr im Repertoire hatte.

Gleichzeitig hatten sich die Raben nichts vorzuwerfen; sie lieferten dem Champions- League-Teilnehmer einen großen Kampf, ließen vor 1.178 leidenschaftlich mitgehenden Fans ihr Herz auf dem Spielfeld und hatten in jedem der drei Sätze die Chance, ihn zu gewinnen: Im ersten führten sie 7:3 und 17:15, im zweiten erzwangen sie bei 23:23 einen epischen Ballwechsel, im dritten lagen sie 17:12 vorne – doch am Ende hieß es 18:25, 23:25 und 22:25.

Niemand – auch keine Potsdamerin – machte an diesem Abend mehr Punkte als Pauline Martin. Die Diagonalangreiferin scorte 13mal, dicht gefolgt von Kapitänin Monika Salkute, die 12 Zähler verbuchte. Zu Recht zeigte sich der Raben-Coach stolz auf sein Team, dessen Konzentration sich ab sofort voll auf die Bundesliga richtet. Noch vor Weihnachten sind wichtige Punkte zu vergeben, mit denen die Vilsbiburgerinnen als aktueller Tabellenachter Boden gutmachen können.

Samstags-Gegner Neuwied konnte in neun Hinrundenspielen keinen Satz gewinnen und kommt deshalb als Schlusslicht in die Ballsporthalle. Ob bzw. wie der unter der Woche gestellte Insolvenzantrag den Auftritt der „Deichstadtvolleys“ beeinflusst, bleibt abzuwarten. Den Spielbetrieb wollen sie jedenfalls wie geplant fortsetzen. Sein Team wolle „jetzt erst recht befreit aufspielen", sagte Trainer Tigin Yaglioglu: „Wir wollen uns erhobenen Hauptes aus der Liga verabschieden."

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