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1. Bundesliga

Rote Raben peilen gegen Erfurt den 2. Sieg binnen 72 Stunden an

Der Auftakt ins neue Jahr verlief für die Roten Raben wunschgemäß, als sie am Mittwoch mit einem 3:1-Erfolg drei Punkte aus der Suhler Wolfsgrube entführten. Nun wollen die Schützlinge von Cheftrainer Timo Lippuner die Gunst der Stunde nutzen und nachlegen: Im Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten Schwarz-Weiß Erfurt am Samstag (19 Uhr, Ballsporthalle) sollen drei weitere Zähler eingefahren werden, mit denen der Rangfünfte aus Vilsbiburg die punktgleichen Ladies in Black Aachen von Platz 4 verdrängen könnte, falls diese sich am Sonntag in Münster eine Blöße geben.

Was die Voraussetzungen für das zweite Duell seiner Mannschaft mit einem Gegner aus Thüringen binnen 72 Stunden betrifft, redet der Raben-Coach nicht um den heißen Brei herum. „Von der Papierform her“, weiß Timo Lippuner, „ist die Situation klar: Wir sind Favorit, wir wollen die Punkte.“ Und das, fordert der Schweizer von seinen Damen, „soll man bei unserem Auftritt auch sehen können“.

Und zwar von Anfang an. Beim Sieg in Suhl dauerte es bis Mitte des 2. Satzes, ehe die Raben konstant den nötigen Druck am Netz ausübten. Von da an ging’s nach dem verlorenen 1. Satz ergebnismäßig zielstrebig voran, auf den knappen 2. Durchgang (25:23) folgte in den Sätzen 3 und 4 mit 25:14 und 25:17 ein deutliches Statement von Lena Möllers und Co. Der insgesamt zufriedene Trainer sah aber in einzelnen Elementen durchaus noch Luft nach oben: etwa bei der Blockarbeit und bei der Reduzierung der Eigenfehlerquote.

Gegner Erfurt konnte im bisherigen Saisonverlauf nur einen Sieg feiern. Der kam auf reichlich dramatische Weise zustande: Im Heimspiel gegen Aachen lag das Team um die beiden Ex-Vilsbiburgerinnen Jennifer Pettke und Clarisa Sagardia im Tiebreak schon 8:13 hinten – und machte dann sieben Punkte am Stück, was zum 15:13 und einem umjubelten Fünf-Satz-Erfolg führte. Auch die Roten Raben mussten in der Hinrunde in der Riethsporthalle über die volle Distanz gehen, kamen dank eines 16:14-Siegs im Tiebreak aber mit einem blauen Auge davon.

Beim niederbayerisch-thüringischen Rückspiel in der Ballsporthalle kann Timo Lippuner nach Lage der Dinge den gesamten Kader aufbieten. Mittelblockerin Neira Ortiz ist am Donnerstag aus der Dominikanischen Republik, wo sie mit Puerto Rico die Olympia-Qualifikation als Turnierzweiter genauso knapp verpasst hat wie Lena Möllers mit dem deutschen Team beim europäischen Turnier in Holland, zurückgekehrt. Auch die zuletzt mit Rückenproblemen pausierende Daria Przybylak dürfte vermutlich wieder für Teileinsätze verfügbar sein.

(Foto: Andreas Geißer)

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