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1. Bundesliga

Saison-Opening der Roten Raben in feierlichem Rahmen mit prominenten Gästen

Die neue Saison kann kommen! Drei Tage vor dem Auftaktspiel beim VC Neuwied 77 fand am Mittwochabend das Saison-Opening der Roten Raben statt – im Rahmen einer Doppel-Veranstaltung an einem besonderen Ort: dem hochmodernen Karosserie- und Lackierzentrum der Auto-Familie Ostermaier, das der langjährige Sponsoringpartner des Volleyball-Bundesligisten an diesem Abend in Anwesenheit prominenter Gäste feierlich einweihte.

Zugleich erlebte das interessierte Publikum die Vorstellung des neuformierten Teams. Alle Spielerinnen waren anwesend und wurden von Moderator Bernhard Fleischmann einzeln auf die Bühne gebeten und auf locker-sympathische Art interviewt. Dabei gab es eine Reihe interessanter bis augenzwinkernder Antworten und Infos, etwa als Anna Spanou nach dem Unterschied zwischen Bangkok und Vilsbiburg oder Yeisy Soto nach ihrem Lieblingswort auf Deutsch gefragt wurde. Oder als Alondra Vazquez erzählte, wie sie nach der Olympia-Qualifikation in Japan erst 14 Stunden nach Puerto Rico und wenig später 12 Stunden nach Deutschland geflogen sei, um dann anderntags gleich mit dem Raben-Team per Bus zu Testspielen in die Schweiz zu fahren.

Den generellen Ausblick auf die neue Saison formulierte Juan Diego Garcia Diaz. „Wir wollen hier ein neues Projekt kreieren“, betonte der Cheftrainer. Auf die Frage nach den Zielen sagte er: „Wir wollen gut Volleyball spielen, das steigert die Chancen, dass wir erfolgreich sind!“ Ein positiver Saisonstart ist naturgemäß wichtig, und so ließ der Coach keinen Zweifel daran, dass er mit seinem Team gleich zu Beginn in Neuwied und im ersten Heimspiel gegen Suhl am kommenden Mittwoch voll da sein will: „Das sind für uns zwei sehr wichtige Spiele!“

Zu Beginn der Veranstaltung stellten Michael Ostermaier und Geschäftsführer Klaus Schroff von der Auto-Familie Ostermaier ihr regional stark verwurzeltes Unternehmen, das im nächsten Jahr stolz den 100. Geburtstag feiern kann, und das neue, für 6 Millionen Euro errichtete Karosserie- und Lackierzentrum vor. Die Entscheidung für dieses Projekt, so Michael Ostermaier, sei „sehr mutig“ gewesen, „ein ganz wesentlicher Schritt“ für die Auto-Familie und „ein ganz klares Bekenntnis zum Standort“ Vilsbiburg.

Dessen Bürgermeisterin Sibylle Entwistle betonte in ihrem Grußwort, wie stolz sie sei, sowohl ein derart renommiertes Unternehmen als auch ein so ambitioniertes Sportteam in ihrer Stadt zu haben. Landrat Peter Dreier zeigte sich „tief beeindruckt von der Leistungsfähigkeit“ der Menschen im Landkreis. „Was hier geleistet wird, ist etwas Herausragendes“, unterstrich der Landrat mit Blick auf die Roten Raben und die Auto- Familie Ostermaier.

Der rundum gelungene, vielfältige Abend klang aus mit einer Podiumsdiskussion zum Thema „Quo vadis, Leistungssport?“. Dabei beleuchteten Skisprung-Weltmeister und - Olympiasieger Severin Freund, André Wehnert, Geschäftsführer der Roten Raben, Johannes Kreutzer von den Baskets Vilsbiburg sowie Alois Beck vom Fußball- Bayernligisten SpVgg Hankofen-Hailing viele unterschiedliche Facetten der Frage, welche Rolle der Sport heutzutage in der Gesellschaft spielt und wie man seine Bedeutung perspektivisch (wieder) steigern kann. Auf die spannende Schlussfrage von Moderator Bernhard Fleischmann, was sie als Sportminister sofort anpacken würden, waren sich die vier Diskussionsteilnehmer quasi einig: Der Fokus müsse auf Jugend- und Schulsport gelegt werden, weil dort die Weichen gestellt würden für den Zugang der Menschen zum Thema Sport. Severin Freund forderte, an den Schulen müsse man „den Sportunterricht verpflichtend umsetzen“ bzw. „jede Stunde“, die ausfällt, nachholen.

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