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1. Bundesliga

Volleyball-Krimi ohne Happy End: Raben verlieren gegen Ladies in Black hauchdünn im Tiebreak

Mit dem knappstmöglichen Ergebnis haben die Roten Raben ihr Heimspiel gegen die Ladies in Black verloren. Vor 1.366 Zuschauern in der Ballsporthalle unterlagen die Schützlinge von Juan Diego Garcia Diaz im Duell des Tabellensiebten gegen den -neunten hauchdünn mit 2:3 (25:13, 18:25, 25:20, 21:25, 13:15). Kleinigkeiten gaben in einer ausgeglichenen und am Ende dramatischen Partie den Ausschlag zugunsten der Gäste, die so ihren vierten Erfolg in den letzten sechs Spielen unter Dach und Fach brachten.

Die Starting Six der Raben, die wie berichtet für den Rest der Saison auf Anna Spanou (Kreuzbandriss) verzichten müssen, bildeten Zuspielerin Kim Klein Lankhorst, Pauline Martin auf Diagonal, Monika Salkute und Cayetana Lopez Rey im Außenangriff sowie die Mittelblockerinnen Yeisy Soto und Britte Stuut; Patricia Nestler agierte wie gewohnt als Libera. Vilsbiburg erwischte einen sehr guten Start, schon bei 8:4 und 12:5 nahm Gästetrainerin Mareike Hindriksen ihre beiden Auszeiten. Doch auch die konnten den Lauf der Raben nicht stoppen, die wie aus einem Guss spielten und in dieser Phase in allen Elementen so deutlich überlegen waren, dass am Ende ein souveränes 25:13 stand.

Der zweite Durchgang bot ein anderes Bild. Aachen war nun präsenter, während die Raben in puncto Konzentration und Konsequenz etwas nachließen, was zu frühen Rückständen (2:5, 7:10) führte. Bei 11:12 waren die Gastgeberinnen wieder dran, aber fortan zogen die Ladies in Black auf 13:19 davon und tüteten diesen Abschnitt alsbald sicher ein – das 18:25 bedeutete den 1:1-Ausgleich.

Der spannende dritte Satz verlief in Wellen – fast immer zogen die Raben in Front, lange Zeit die Aachenerinnen nach. So ging es von 3:0 auf 3:3 und von 9:6 auf 11:11. Bei 14:15 übernahmen die Gäste die Führung – zum einzigen Mal, wie sich herausstellen sollte. Zwar mussten die Raben nach 19:16 bei 19:19 noch einmal den Ausgleich akzeptieren, gegen den Vilsbiburger Endspurt war jedoch kein Kraut gewachsen: Mit 25:20 stellten die Raben auf 2:1.

Nicht weniger umkämpft war der vierte Durchgang, wenngleich mit umgekehrten Vorzeichen. Nun hatte Aachen von Beginn an die Nase vorne, und obwohl sich die Raben nach 6:9 und 11:16 in leidenschaftlichen Ballwechseln noch auf 19:21 heranarbeiten konnten, hieß es am Ende 21:25 und damit 2:2 – der Tiebreak musste entscheiden.

Der entwickelte seine ganz eigene Dramaturgie. Bei 5:10 schienen die Raben schon abgehängt, bäumten sich aber mit maximaler (Rest-)Energie und großem Willen auf und schafften mit lautstarker Unterstützung der Halle bei 11:11 tatsächlich den Ausgleich. Bei Pauline Martins krachendem Angriffsschlag zum 13:12 riss es auch den letzten Fan von seinem Sitzplatz – ehe das bittere Ende kam: Die nächsten drei Punkte gingen an die Ladies in Black, damit der Tiebreak mit 13:15 und das Match mit 2:3.

Als MVP wurde bei Vilsbiburg Kim Klein Lankhorst geehrt, mit Abstand beste Scorerin war Pauline Martin mit 24 Punkten. Am kommenden Samstag, 20. Januar, geht es für die Roten Raben im Bundesliga-Progamm mit dem Auswärtsspiel in Schwerin weiter.

(Foto: Andreas Geißer)

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