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1. Bundesliga

Derby in Straubing: Die Roten Raben haben „Lust auf mehr“

Es ist angerichtet für ein richtig heißes Derby: Wenn am Samstag um 19.30 Uhr die Roten Raben beim niederbayerischen Rivalen NawaRo Straubing zu Gast sind, dann spüren beide Teams den Rückenwind eines sehr respektablen Saisonstarts. Die Schützlinge von Timo Lippuner haben bisher in jedem Match, auch gegen die Titelanwärter Schwerin und Dresden, punkten können und insgesamt neun Zähler in fünf Partien gesammelt; Straubing konnte – in sechs Spielen – ebenfalls schon neun Punkte verbuchen. Viel spricht also für eine enge Kiste in stimmungsvoller Atmosphäre, zu der auch zahlreiche Schlachtenbummler aus Vilsbiburg lautstark beitragen werden.

Die niederbayerischen Nachbarn haben neben der Punktzahl eine weitere aktuelle Gemeinsamkeit: Am Ende der englischen Woche dürfte es auch eine Frage der körperlichen Reserven sein, wer in diesem prestigeträchtigen Duell die Oberhand behält. Die NawaRo-Damen haben die Spiele gegen Suhl (3:0) und Erfurt (3:1) in den Knochen, die Raben nach den beiden Krimis in Münster (3:2) und gegen Dresden (2:3) sogar schon zehn Sätze. „Die physische Komponente ist eine Herausforderung“, sagt Coach Timo Lippuner. „Wir konzentrieren uns im Training deshalb neben dem Erhalt des Spielniveaus vor allem auf die Regeneration, halten die Einheiten kurz und setzen alles daran, wieder in aller Frische angreifen zu können.“

Auf die Leistung vom Mittwoch gegen Dresden können die Raben dabei definitiv aufbauen. „Wir haben“, analysiert der Trainer, „in einem hochstehenden Match insgesamt gut gespielt.“ Kleinigkeiten hätten den Unterschied ausgemacht zugunsten des DSC, der laut Lippuner „seine absolute Saisonbestleistung“ zeigen musste, um die Ballsporthalle mit einem Fünf-Satz-Sieg zu verlassen.

Interessant war im übrigen die Reaktion des Raben-Teams nach dem 2:3 gegen den Meisterschaftskandidaten aus Sachsen. Die Spielerinnen haben sich nicht nur über einen gewonnenen Punkt gefreut (Foto: Andreas Geißer), sondern sich zugleich über einen verpassten Sieg geärgert. Darüber wiederum freut sich der Trainer: „Das zeigt die inzwischen gesteigerten Ansprüche an die eigene Leistung, was ganz wichtig für den weiteren Saisonverlauf ist, denn jetzt kommen einige schwere Aufgaben auf uns zu.“

Die erste davon ist das Auswärtsspiel bei den Straubingerinnen, denen Timo Lippuner einen „tollen Lauf“ attestiert: „Sie werden uns mit viel Elan und Selbstvertrauen erwarten.“ Besonders zu beachten sind im Angriff Lena Große Scharmann und Ragni Steen Knudsen, die zuletzt gegen Erfurt zusammen 35 Punkte gemacht haben. Vor wenigen Tagen ist NawaRo auf dem Transfermarkt noch einmal aktiv geworden und hat die Italienerin Sofia Turla als weitere Zuspielerin neben Magdalena Gryka verpflichtet.

Die Derby-Herausforderung für die Roten Raben ist also klar formuliert – ebenso der Weg, um sie erfolgreich zu bestehen. „Ich fordere“, sagt der Coach, „absoluten Siegeswillen von meinem Team, eine echte Winnermentalität. Und wir brauchen Konstanz über die gesamte Spieldauer hinweg.“ Dies wäre der nächste Entwicklungsschritt nach dem Match gegen Dresden, das nicht nur bei Timo Lippuner „Lust auf mehr“ geweckt hat.

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