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2. Bundesliga Pro

0:3-Niederlage zum Rückrundenstart: Raben gehen beim starken VCW leer aus

Niederlage zum Rückrundenstart für die Roten Raben: Beim VC Wiesbaden verlor das Team von Trainer Florian Völker mit 0:3 (23:25, 16:25, 22:25) und tauschte in der Tabelle die Plätze mit den Hessinnen, die nun Siebter sind. Vilsbiburg geht somit als Achter in das mit Spannung erwartete Niederbayern-Derby gegen NawaRo Straubing; Spielbeginn in der Ballsporthalle ist am kommenden Samstag um 17 Uhr.

Vor 1.411 Zuschauern in Wiesbaden begannen die Raben mit der gleichen Formation wie eine Woche zuvor beim Auswärtssieg in Suhl: Zuspielerin Wilma Rivera, Dayana Segovia auf Diagonal, Suvi Kokkonen und Channon Thompson im Außenangriff, Yeisy Soto und Britte Stuut im Mittelblock sowie Kirsten Knip als Libera. Nach suboptimalem Start (4:8, 7:12) gelang ihnen bei 12:12 der Ausgleich, nach dem 13:16 waren sie bei 21:21 wiederum auf Augenhöhe und sahen in dieser Phase wie das Team mit dem etwas besseren Rhythmus aus. Doch die entscheidenden Punkte holte sich der VCW – und damit den ersten Satz mit 23:25.

Im zweiten Abschnitt kam Vilsbiburg gut aus den Startlöchern, konnte seine 5:2- Führung aber nicht weiterentwickeln. Stattdessen drehten die Hessinnen den Spieß zum 5:6 um, woraufhin Raben-Coach Florian Völker Lisa Arbos für Channon Thompson einwechselte. Bis 10:12 blieb die Sache knapp, ehe die Gäste abreißen lassen und über 11:18 das 16:25 quittieren mussten.

Zum dritten Satz stellte Florian Völker erneut um, holte Channon Thompson zurück aufs Feld und beorderte Lisa Arbos fortan anstelle von Dayana Segovia auf die Diagonalposition. Mit großer Entschlossenheit kämpften die Raben um die Wende und zwangen beim 6:3 den VCW zu einer schnellen Auszeit. Ab 12:12 entspann sich ein intensives, spannendes Match absolut auf Augenhöhe – bis 21:21. Auf der Zielgeraden waren die Wiesbadenerinnen den entscheidenden Tick stabiler, wirkten nach ihrer jüngsten Erfolgsserie auch etwas selbstbewusster und münzten dies zum 25:22 um, was ihnen das vierte 3:0 hintereinander bescherte. MVP beim Sieger wurde mit Tanja Großer die beste Scorerin des Tages (15 Zähler).

Bei den Raben sammelte Suvi Kokkonen die meisten Punkte (14), die Ehrung als wertvollste Spielerin ging an Wilma Rivera. Als einen der maßgeblichen Faktoren für die Niederlage identifizierte Florian Völker die Annahmeprobleme seines Teams in den ersten beiden Sätzen. Im dritten Abschnitt sei man stabiler gestanden, woran Lisa Arbos ihren Anteil gehabt habe – „aber wir haben den Satz nicht zugemacht“, ärgerte sich der Coach. Und ergänzte: „In den knappen Momenten haben wir nicht so kompromisslos agiert wie letzte Woche in Suhl und nicht mit der absoluten Überzeugung, die man gegen eine Wiesbadener Mannschaft in der momentan starken Form braucht.“

(Foto: Detlef Gottwald)

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