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2. Bundesliga Pro

3:1 gegen Erfurt: Drei weitere wichtige Punkte für die Roten Raben

Die Roten Raben bleiben auf Erfolgskurs. Mit dem 3:1 gegen Schwarz-Weiß Erfurt, dem vierten Sieg in den letzten fünf Spielen, haben die Schützlinge von Cheftrainer Florian Völker Tabellenplatz 4 behauptet und sich eine gute Ausgangsposition für den Hauptrunden-Endspurt geschaffen. Der Heim-Dreier gegen das Schlusslicht aus der thüringischen Landeshauptstadt war letztlich ungefährdet, wie die Satzergebnisse von 25:19, 26:28, 25:11 und 25:11 belegen.

Die Starting Six der Roten Raben wies im Vergleich zur Vorwoche in Aachen zwei Änderungen auf: Für Luisa Keller begann Alexis Hart auf der Diagonalposition, und als zweite Mittelblockerin neben Josepha Bock agierte zunächst Alexis Conaway anstelle von Kayla Haneline, die nach ihren Magen-Darm-Problemen unter der Woche noch nicht für die Belastung eines vollen Spiels bereit war. Ansonsten herrschte Kontinuität in der Anfangsformation: Lena Hartl übernahm das Zuspiel, Danielle Brisebois und Jodie Guilliams den Außenangriff sowie Myrthe Schoot die Libera-Position.

Die Gastgeberinnen demonstrierten von Beginn an, dass sie die auswärts noch sieglosen Schwarz-Weiß-Damen nicht auf die leichte Schulter nahmen. Diese Einstellung führte dazu, dass sich der tabellarische Unterschied zwischen beiden Teams rasch auf dem Spielfeld zeigte – und auf der Anzeigetafel. Über 8:3 und 16:9 sicherten sich die Raben den ersten Satz mit 25:19; Jodie Guilliams, die diesem Abschnitt ohnehin ihren Stempel aufgedrückt hatte, machte mit einem gefühlvollen Angriffsball den Deckel drauf.

Im zweiten Durchgang erwischten die Gäste den besseren Start und legten damit – wie sich erweisen sollte – früh die Basis für ihren einzigen Satzgewinn. Denn die Raben kamen nach 1:4, 5:8 und 10:13 zwar insgesamt fünf Mal zum Ausgleich, konnten jedoch während ihrer permanenten Aufholjagd nie eine Führung herausholen. Das blieb bis in die Endphase so, als Erfurt schließlich den fünften Satzball zum 26:28 verwertete.

Die Raben zeigten nach diesem Warnschuss eine absolut unmissverständliche Reaktion. Sie erhöhten – inzwischen mit Luisa Keller und Kayla Haneline auf dem Feld – die Intensität ihres Spiels so deutlich, dass Erfurt alsbald seine Grenzen aufgezeigt bekam, woran auch die Einwechslung des russischen Neuzugangs Anastasia Grechanaia von Champions-League-Teilnehmer Lokomotiv Kaliningrad nichts ändern konnte. In Zahlen las sich das so: 8:4, 16:7 und am Ende 25:11, fixiert durch Lena Hartl.

Diese Dominanz setzte sich in ganz ähnlicher Weise im vierten Abschnitt fort, die Raben zogen ihr Ding kompromisslos über 8:4 und 16:10 bis zum neuerlichen 25:11 (Matchball: Luisa Keller) durch, was Coach Florian Völker zu einem unter dem Strich positiven Fazit veranlasste: „Im Prinzip bin ich zufrieden. Im zweiten Satz, den Erfurt mit seinem Mut verdient gewonnen hat, konnte man sehen, was passiert, wenn der Gegner in einen Flow kommt. Viel wichtiger war aber für mich die Reaktion, die wir sofort zu Beginn des dritten Satzes gezeigt haben. In dieser Phase haben wir den Grundstein zum Sieg gelegt und dann bis zum Ende konsequent durchgespielt.“

MVP bei Vilsbiburg wurde Danielle Brisebois, mit 24 Punkten zugleich Top-Scorerin an diesem Abend, gefolgt von Jodie Guilliams mit 16 und Josepha Bock mit 11. Am kommenden Samstag, 13. Februar, sind die Roten Raben zu Gast beim VC Wiesbaden.

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