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2. Bundesliga Pro

„Da war es um mich geschehen“: Patricia Nestler und ihr ganz spezieller Raben-Kontakt an der Ostsee

Keine Frage: Jemanden wie Patricia Nestler hat man gerne um sich herum – auch und gerade in einem Volleyball-Team. Der Raben-Neuzugang aus Schwerin verströmt eine derart freundliche, positive Grundhaltung, dass es gar nicht vorstellbar erscheint, wie das ohne guten Einfluss auf ihre Mitmenschen bzw. Mitspielerinnen bleiben könnte. „Mein Lachen macht mich schon aus“, bestätigt die 22-Jährige, „ich versuche, jeden Tag den Leuten etwas Positivität mitzugeben.“ Abgesehen davon sei es ja so: „Als Libera kann ich keine Punkte machen. Also will ich dem Team möglichst viel Energie geben.“ Sagt Patricia – und strahlt.

Drei Jahre spielte die Neu-Vilsbiburgerin zuletzt in Schwerin an der Seite der deutschen Top-Libera Anna Pogany. „Anna hat mir extrem viel mitgegeben, überhaupt habe ich in dem professionellen Umfeld in Schwerin sehr viel gelernt“, berichtet Patricia Nestler. „Aber irgendwann kommt der Punkt, an dem man das dann aufs Feld bringen will und muss.“ Genau deshalb hat sie sich nun der Herausforderung gestellt, bei den Roten Raben die defensive Schlüsselrolle zu übernehmen. Sie traut sich das zu und sagt zugleich: „Die größte Challenge wird sein, konstante Leistungen zu bringen.“

Was ihr dabei helfen sollte, ist die – für eine 22-Jährige – enorme Erfahrung, die sie mitbringt. Denn schon mit 14 gab Patricia beim VCO Dresden ihr Debüt in der 2. Liga. In der sächsischen Landeshauptstadt blieb die gebürtige Radebeulerin bis 2020, mischte dabei zeitweise im Bundesliga-Kader des DSC mit, ehe Schwerin rief.

Ihr volleyballerisches Erweckungserlebnis hatte sie einst im Alter von acht Jahren – und zwar mit der in Vilsbiburg gut bekannten Linda Helterhoff. Die Familien befanden sich auf Ostsee-Urlaub, und die damalige Abiturientin Linda spielte am Strand Volleyball mit Klein-Patricia. „Da war es um mich geschehen!“, erinnert sich die heutige Libera. Linda Helterhoff wiederum führte 2014 die Roten Raben als Zuspielerin zum DVV-Pokalsieg.

Nun also wandelt Patricia Nestler im RabenNest auf den Spuren ihrer einstigen Mentorin. Von Sachsen bzw. Mecklenburg-Vorpommern nach Vilsbiburg ist es zwar nicht der kürzeste Weg, aber privat ist sie trotzdem nicht allein in Bayern. Denn parallel zu Patricias Wechsel verschlug es auch ihren – ebenfalls Volleyball spielenden – Freund in südlichere Bundesliga-Gefilde: Theo Timmermann, Neffe des DDR-Kugelstoß- Olympiasiegers und -Weltrekordlers Ulf Timmermann, ging von Königs Wusterhausen nach Herrsching und ist seiner Partnerin somit auch künftig ziemlich nahe.

Was übrigens die gute Laune der Patricia Nestler betrifft, kann’s punktuell auch mal eine Unterbrechung geben. Dann nämlich, wenn sie bei Sport und Spiel nicht das gewünschte Erfolgserlebnis hat – was keineswegs auf ein Volleyball-Bundesligamatch beschränkt ist, sondern auch für ein Tischtennis-Duell mit Papa im Garten oder fürs Kartenspielen gelten kann: „Ich verliere nicht gerne“, betont die neue Libera der Roten Raben. „Jeder in meiner Familie kann das bestätigen!“

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