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2. Bundesliga Pro

Drama in Aachen: Raben gewinnen nach vier extralangen Sätzen mit 3:1!

Was für ein Spiel, was für ein Ergebnis! Die Roten Raben haben das wichtige Auswärtsmatch bei den Ladies in Black Aachen mit 3:1 gewonnen – und dabei eine Menge Extra-Volleyball gespielt, um wie erhofft alle drei Zähler zu erobern. Jeder der vier Sätze ging nämlich in die Verlängerung, so dass sich ein gut zweistündiges sportliches Drama von selten erlebter Intensität entspann. Das bessere Ende hatten die Vilsbiburgerinnen für sich, das genaue Resultat sollte man sich auf der Zunge zergehen lassen: 26:24, 29:27, 25:27, 28:26. „Das war ein großer Fight, beide Mannschaften haben wirklich alles reingeworfen, und ich bin superglücklich, dass wir nach dem 0:3 in Schwerin so eine leidenschaftliche Reaktion gezeigt haben“, freute sich Raben-Chefcoach Florian Völker.

Der Trainer hatte im Vergleich zur Niederlage in Mecklenburg-Vorpommern eine Änderung in der Startaufstellung vorgenommen: Für Corina Glaab agierte Lena Hartl als Zuspielerin; ansonsten vertraute er der bekannten Formation mit Luisa Keller auf Diagonal, den Außenangreiferinnen Danielle Brisebois und Jodie Guilliams, Josepha Bock und Kayla Haneline im Mittelblock sowie Myrthe Schoot als Libera.

Die Raben, aber auch die Gastgeberinnen waren sofort auf Betriebstemperatur. Schon früh prägten umkämpfte Ballwechsel das Match. Im ersten Satz drehte Vilsbiburg ein 12:16 zum 26:24, das Kayla Haneline mit einem Aufschlagwinner fixierte. Auch im zweiten Durchgang ging es hin und her; immer wieder zeigten die Gäste Schwachstellen in der Aachener Defensive auf, während umgekehrt die Ladies mit ihren Aufschlägen viel Druck auf Myrthe Schoot und Co. ausübten. Über 6:8, 12:9, 13:14 und 19:17 ging’s in die Crunch Time, wo sich beide Teams erst recht nichts schenkten. Aachen konnte einen Satzball nicht nutzen, die Raben ließen gar deren vier ungenutzt, ehe Jodie Guilliams den fünften zum 29:27 verwertete.

Mit klarem Plan und wachsender Siegeszuversicht zogen die Völker-Schützlinge im dritten Abschnitt auf 13:8 davon, mussten aber die nicht minder kampfstarken Aachenerinnen zum 18:18 ausgleichen lassen. Auch eine 22:18-Führung reichte den Raben nicht, Aachen glich erst zum 23:23 aus, wehrte dann zwei Matchbälle ab und zog schließlich in Person von Jana-Franziska Poll den Satz mit 25:27 auf seine Seite.

Solche Spielverläufe können im Volleyball erfahrungsgemäß eine ganz eigene Dynamik entfalten. Doch die Roten Raben blieben an diesem Krimi-Abend stabil und zeigten sich auch der Herausforderung eines vierten Herzschlag-Satzes absolut gewachsen. Über 3:0, 7:8, 14:11 und 16:17 ging’s abermals zum 23:23. Vilsbiburg ließ noch einen Matchball liegen, neutralisierte dann zwei Aachener Satzbälle – und setzte letztendlich dem spektakulären Treiben doch ein Ende: Luisa Keller war es, die mit einer unwiderstehlichen Mischung aus Entschlossenheit und Coolness an die Aufschlaglinie ging und mit ihrem Service das 28:26 erzwang. 3:1 – der Auswärts-Dreier war perfekt!

MVP bei den Roten Raben wurde Danielle Brisebois, die zugleich erneut als Top- Scorerin mit 23 Punkten glänzte, gefolgt von Jodie Guilliams (18) und Kayla Haneline (17). In der Tabelle verdrängte Vilsbiburg mit diesem Sieg den VfB Suhl LOTTO Thüringen, der in Münster mit 0:3 verlor, von Platz 4. Am kommenden Samstag, 6. Februar, gastiert der Tabellenletzte Schwarz-Weiß Erfurt in der Ballsporthalle.

(Foto: Andreas Geißer)

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