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2. Bundesliga Pro

“Für mich ist es eine Ehre, hier spielen zu können”

Serena Bruin über ihren Weg von Colorado über Lappland nach Vilsbiburg, eine berühmte Namensvetterin und die Liebe zu Schnitzel und Kartoffelsalat

Hallo Serena, du kommst aus dem US-Bundesstaat Colorado. Was sind die größten Unterschiede zwischen deiner Heimatstadt Commerce City und Vilsbiburg, zwischen den Rocky Mountains und dem Vilstal?

Serena Bruin: Die größten Unterschiede zwischen meiner Heimatstadt und Vilsbiburg sind die Größe der Stadt, die Sprache und das jeweils traditionelle Essen. Ich vermisse den schönen Blick auf die Berge in Colorado – aber hier in Bayern habe ich meine Liebe für Schnitzel und Kartoffelsalat entdeckt!

Wie fällt deine Zwischenbilanz über Volleyball in Deutschland aus, was die Bundesliga, die Teams und die Atmosphäre in den Hallen betrifft?

Serena Bruin: Ich finde, die Bundesliga ist eine tolle Liga mit sehr vielen hochkarätigen Spielerinnen in allen Teams, und es ist schön zu sehen, dass so viele Fans jede Woche in die Hallen kommen, um ihre lokalen Mannschaften zu unterstützen. Für mich ist es eine Ehre, hier bei den Roten Raben spielen zu können.

Deine erste Station in Europa 2022/23 war in Finnland bei einem Club namens Arctic Volley. Klingt ziemlich kalt. War es das auch? Und warum bist du ausgerechnet nach Finnland gegangen?

Serena Bruin: Finnland war wirklich kalt – aber auch so schön den ganzen Winter lang! Ich habe dort ein paar Freundschaften fürs Leben geschlossen. Ich bin damals dorthin gegangen, weil ich positive Dinge über die finnische Liga gehört hatte – und es gibt ja durchaus einige Spielerinnen, die erst in Finnland gespielt haben, bevor sie später nach Deutschland gewechselt sind. Für mich war es einfach eine große Gelegenheit, mein Ziel zu erreichen, in die Bundesliga zu kommen.

Welche speziellen Erinnerungen hast du an deine Zeit in Rovaniemi, der Hauptstadt von Lappland?

Serena Bruin: Die großartigsten Erinnerungen, die ich habe, betreffen die Zeit zwischen den Spielen: Fans zu treffen, neue Freunde zu finden, die Stadt zu entdecken, die Nordlichter zu sehen, eine neue Sprache zu lernen und mit tollen Leuten zu trainieren.

Im Fragebogen der Roten Raben hast du auf die Frage, mit welchem Star du dich gerne zum Mittagessen treffen würdest, Serena Williams genannt. Was beeindruckt dich an ihr?

Serena Bruin: Serena Williams ist eine große Persönlichkeit des Sports. Mein ganzes Leben habe ich verfolgt, wie sie Tennis gespielt und gewonnen hat. Ich würde von ihr gerne etwas erfahren von ihrer Reise als Frau im Sport und über ihre Gedanken zu vielen verschiedenen Aspekten wie Training, Kampfgeist oder Erfolge. Und: Wir teilen den gleichen Namen, das ist ziemlich cool!

Im Fragebogen hast du auch erwähnt, dass jenes Schulfach, das du am meisten mochtest, Psychologie war. Ist dieses Interesse, diese Affinität hilfreich in einem Teamsport wie Volleyball?

Serena Bruin: Ja, ich denke schon, dass es für den Teamsport hilfreich ist, dass ich Psychologie studiere. Es hilft, effektiv zu kommunizieren, Konflikte zu lösen, einander zu unterstützen und eine gesunde Teamkultur aufzubauen.

Noch ein kurzer Ausblick: Wo siehst du dich in 10 oder 15 Jahren, wie könnte dein Leben nach der aktiven Volleyball-Karriere aussehen?

Serena Bruin: Meine Hoffnung ist, wenn ich in die USA zurückkehre, als Coach auf College-Niveau tätig werden zu können. Und vielleicht spiele ich weiterhin Beachvolleyball aus Spaß. Volleyball ist ein großer Teil meines Lebens, von dem ich hoffe, dass ich ihn niemals aufgebe!

(Interview: Michael Stolzenberg/Foto: Andreas Geißer, Hermann Boxleitner, Bruno Bounty Photography)

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