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2. Bundesliga Pro

Nächste hohe Hürde: Raben wollen im Pokal gegen Potsdam „alles reinwerfen“

Nach dem Top-Gegner ist vor dem Top-Gegner: Nur drei Tage nach dem Bundesliga- Heimspiel gegen Schwerin treffen die Roten Raben am Samstag (19 Uhr) im DVV-Pokal- Achtelfinale auf den SC Potsdam. Und die Vorzeichen deuten darauf hin, dass die Truppe von Cheftrainer Florian Völker dabei vor einer ähnlich großen Herausforderung steht wie am Mittwoch, als sie gegen den aktuellen Tabellenführer mit 0:3 die erste Saisonniederlage kassierte. Denn Potsdam kommt nicht nur als Spitzenteam mit der makellosen Bilanz von neun Punkten nach drei Ligaspielen in die Ballsporthalle, sondern auch als noch ziemlich frischgebackener Supercup-Gewinner.

Unterdessen ist die Personalsituation im RabenNest weiter angespannt. Wegen Krankheit standen dem Coach gegen Schwerin nur acht Spielerinnen aus dem Profikader voll belastbar zur Verfügung; es bleibt zu hoffen, dass sich diese Notlage bis Samstag zumindest etwas verbessert. Gut möglich, dass die eine oder andere Spielerin aus dem Zweitliga-Team hochgezogen wird.

Den Raben steht angesichts der Umstände erneut eine schwere Aufgabe bevor, bei der „die Rollen relativ klar verteilt sind“, wie Florian Völker sagt. Zweifellos reist Potsdam als Favorit nach Vilsbiburg an. Vor allem die extrem überzeugende Leistung beim Supercup gegen Allianz MTV Stuttgart (3:1) Anfang November, als der SCP den ersten Profititel der Vereinsgeschichte eroberte, war ein dickes Ausrufezeichen. Liga-Erfolge in Dresden, gegen Neuwied und zuletzt in Erfurt bestätigten den Eindruck einer Mannschaft, der heuer im besten Sinne alles zuzutrauen ist.

Die Achse der letztjährigen Vizemeister-Formation mit Kapitänin Laura Emonts, Zuspielerin Sarah van Aalen, Diagonalangreiferin Anett Németh, Libera Aleksandra Jegdic sowie den beiden Mittelblockerinnen Maja Savic und Anastasia Cekulaev konnte gehalten und im Außenangriff durch die Neuzugänge Hester Jasper und Fleur Savelkoel aus Holland „eher noch verstärkt“ werden, findet der Raben-Coach. Er spricht voller Respekt von einem Gegner, der über eine Vielzahl von Stärken verfüge; eine, die in der Frühphase der Saison besonders zu Buche schlagen könne, sei die Eingespieltheit.

Gleichwohl wollen die Raben ihre Haut so teuer wie möglich verlaufen. „Es ist Pokal, es ist ein Alles-oder-nichts-Spiel“, sagt Florian Völker. „Wir werden alles reinwerfen, was wir haben, und dann sehen, wofür es reicht. Auf jeden Fall müssen und werden wir es besser machen als am Mittwoch gegen Schwerin.“

Auf den Sieger des niederbayerisch-brandenburgischen Duells wartet in der nächsten Runde ein Auswärtsspiel beim Gewinner der Paarung VfL Oythe gegen Dresdner SC. Termin für das Viertelfinale ist am Wochenende 26./27. November.

(Foto: Andreas Geißer)

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