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2. Bundesliga Pro

Raben-Personalpuzzle in Dresden: Coach sieht trotz Niederlage „ordentliche Leistung“

Die Überraschung ist ausgeblieben, der Favorit hat sich durchgesetzt: Die Roten Raben haben ihr Auswärtsspiel beim Deutschen Meister Dresdner SC mit 0:3 (19:25, 22:25, 21:25) verloren, dabei aber über weite Strecken eine Leistung gezeigt, die Mut macht für die beiden bevorstehenden Heimspiele gegen den VfB Suhl LOTTO Thüringen (Dienstag, 22.2.) und Schwarz-Weiß Erfurt (Samstag, 26.2.).

Um das Abschneiden des Außenseiters richtig einschätzen zu können, muss man die personelle Situation bei den Vilsbiburgerinnen berücksichtigen. Auf Klára Vyklická (Sprunggelenksverletzung) musste Cheftrainer Florian Völker ganz verzichten, zudem kamen die angeschlagenen Stammkräfte Magda Gryka und Alexis Hart nur zu dosierten Einsätzen in den Sätzen zwei und drei. Und Beta Dumancic hatte sich nach einwöchiger Corona-Quarantäne erst am Vortag des Spiels freitesten können und bekam vor diesem Hintergrund ebenfalls nur punktuelle Spielzeit.

Die Hauptlast als zweite Mittelblockerin neben Josepha Bock trug somit die eigentliche Außenangreiferin Lara Darowski. Insgesamt schickten die Raben mit Lindsay Flory im Zuspiel, Dayana Segovia auf Diagonal, Jodie Guilliams und Luisa Keller im Außenangriff, den beiden genannten Mittelblockerinnen sowie Libera Tiffany Clark eine Anfangsformation aufs Feld, die so noch nie zusammengespielt hatte.

Dieses Team trat vor 1.250 Zuschauern in der stimmungsvollen Margon-Arena gleichwohl völlig unerschrocken auf und lieferte dem amtierenden Deutschen Meister in den ersten beiden Sätzen jeweils bis zur Mitte (12:12 bzw. 14:14) einen absolut ausgeglichenen Kampf, ehe Vilsbiburg knapp abreißen und dem DSC mit 19:25 bzw. 22:25 den Vortritt lassen musste. „Da haben Kleinigkeiten den Ausschlag gegeben“, analysierte Florian Völker.

Im dritten Satz legten die Raben ihre stärkste Phase aufs Parkett und beeindruckten mit kompakter Defensive und durchschlagskräftiger Offensive (vor allem in Person von MVP Dayana Segovia, die insgesamt 16 Punkte verbuchte) die Dresdnerinnen so sehr, dass eine 17:8-Führung für die Gäste auf die Anzeigetafel kam. Doch die überragende Maja Storck, MVP mit 23 Zählern, brachte den Meister erst mit fünf Punkten von der Aufschlaglinie wieder heran und sorgte dann mit unwiderstehlichen Angriffen für die komplette Wende: Über 20:20 mussten sich die Raben mit 21:25 geschlagen geben.

„Da war mehr drin“, befand Florian Völker, „aber Dresden hat eben die individuelle Klasse einer Maja Storck und zeigte in der entscheidenden Phase eine sehr hohe Aufschlagqualität. Wir konnten da keinen Druck mehr aufbauen.“ Unter den gegebenen Umständen habe sein Team aber eine „ordentliche Leistung“ gezeigt, betonte der Coach und richtete den Blick sogleich nach vorne: „Jetzt konzentrieren wir uns auf die kommenden Aufgaben!“

(Foto: Denis Trapp)

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