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2. Bundesliga Pro

Raus mit viel Applaus: Raben verlieren auch das zweite heiße Match gegen Favorit Schwerin

Raus mit ganz viel Applaus! Die Roten Raben haben auch ihr zweites Viertelfinalspiel gegen den SSC Palmberg Schwerin verloren – wiederum mit 1:3 (20:25, 25:20, 14:25, 26:28) – und sind aus den Playoffs ausgeschieden. Vor 1.096 Zuschauern in der Ballsporthalle zeigte das Team von Trainer Alberto Chaparro wie schon in Spiel eins der „Best-of-three“-Serie eine sehenswerte Leistung und war einer Überraschung gegen den Titelkandidaten aus Mecklenburg-Vorpommern noch näher als im Auswärtsspiel vier Tage zuvor. Das Publikum honorierte den Auftritt der Raben mit allerbester Playoff-Stimmung während und langanhaltendem Beifall nach der Partie.

Vilsbiburg begann mit jener Formation, die schon im ersten Viertelfinale dem Favoriten mutig und teils erfolgreich Paroli geboten hatte, also Zuspielerin Kim Klein Lankhorst, Pauline Martin auf Diagonal, den Außenangreiferinnen Monika Salkute und Alondra Vazquez, Yeisy Soto und Britte Stuut im Mittelblock sowie Libera Patricia Nestler. Bei den Palmberg-Damen startete diesmal Tutku Burcu Yüzgenz auf der Diagonalposition, ansonsten das unveränderte Personal mit Pia Kästner, Susan Schut, Nova Marring, Indy Baijens, Jazmine White und Libera Anna Pogany.

Sowohl das Raben-Team als auch die Fans in der Ballsporthalle waren buchstäblich vom ersten Ballwechsel an auf Betriebstemperatur, was gleich mal zu einem 9:5 führte. Etwas verspätet nahm Schwerin Schwung und Rhythmus auf, glich bei 11:11 aus und zog ab 15:15 letztlich zum 20:25 und ersten Satzgewinn davon.

Doch die Gastgeberinnen reagierten alles andere als entmutigt und entwickelten eine bis dahin sehr solide Vorstellung zu einer wahrlich imponierenden. Im zweiten Abschnitt ging ́s über 7:4 zum 15:10, und bis auf eine kurze Schweriner Annäherung bei 17:15 blieben die Raben konsequent auf Kurs – das famose Ergebnis: 25:20 und 1:1 nach Sätzen. Die Zuschauer kamen aus dem Staunen kaum heraus: Standen sich hier wirklich der Tabellenerste und –achte nach der Zwischenrunde gegenüber?

Diese Tatsache wurde nur in Satz Nr. drei sichtbar – genau genommen in dessen zweitem Teil, als den Raben eine 7:4-Führung entglitt und Schwerin die einzige Phase aufs Parkett bekam, in der es Favoriten-Volleyball spielte. Über 10:14 kassierten die Raben ein 14:25, weil sie vorübergehend kein Mittel fanden gegen den Lauf der Gäste.

Wobei die Betonung auf „vorübergehend“ lag, denn mit Beginn des vierten Satzes waren die Vilsbiburgerinnen wieder voll da. Das schnelle 3:0 bauten sie zu mehreren Sechs-Punkte-Führungen (13:7, 17:11, 20:14) aus und rissen das Publikum mit tollen Punkten nach oft spektakulären Rallys zu Jubelstürmen hin, während Schwerins Trainer Felix Koslowski interessanterweise seine Ersatzspielerinnen anbrüllte. Auf der Zielgeraden des Satzes wurde es doch noch eng, ja dramatisch – Schwerin glich bei 22:22 aus, die Raben hatten ab 24:23 drei Satzbälle, nutzten sie nicht, ehe der Gegner seinen ersten Matchball zum 26:28 verwertete.

MVP bei den Roten Raben wurde Britte Stuut und bei Schwerin die Ex-Vilsbiburgerin Anna Pogany, Top-Scorerin des Abends war Raben-Diagonalangreiferin Pauline Martin mit 20 Punkten.

(Foto: Hermann Boxleitner)

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