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2. Bundesliga Pro

Revanche gegen Aachen: Diesmal wollen die Raben den längeren Atem haben

Schwerin abhaken und jetzt die volle Konzentration auf Aachen richten: Das ist die Devise im Lager der Roten Raben zwischen den beiden Auswärtsspielen, die sie in dieser Woche innerhalb von nur drei Tagen zu bestreiten haben: Nach der glatten 0:3- Niederlage beim SSC Palmberg am Mittwochabend bleibt (und trainiert) die Truppe von Chefcoach Florian Völker noch bis Freitagvormittag in Mecklenburg-Vorpommern und fährt dann in die Kaiserstadt, wo am Samstag um 18 Uhr die wichtige Partie bei den Ladies in Black auf dem Programm steht.

Im RabenNest ist man realistisch genug, einen Gegner vom Kaliber Schwerins nicht als Maßstab zu nehmen. Der Bundesliga-Titelanwärter und Champions-League-Teilnehmer ist finanziell und personell in anderen Regionen unterwegs als Vilsbiburg; umso wichtiger ist für die Roten Raben nun das Kräftemessen mit den Aachenerinnen, die sich bei ihrem 3:2-Auswärtssieg in der Ballsporthalle (Foto: Andreas Geißer) im Dezember als äußerst kampfstarker und widerstandsfähiger Gegner erwiesen haben.

Der aktuelle neunte Tabellenplatz spiegelt jedenfalls nicht das wahre Leistungsvermögen der Ladies wider, die gegenüber dem Fünften Vilsbiburg mit drei und gegenüber dem Siebten Straubing sogar mit vier Spielen im Hintertreffen sind. Man darf also davon ausgehen, dass der Belgier Bart Janssen, der während der Saison vom „Co“ zum Cheftrainer aufstieg, mit seinen Damen noch den einen oder anderen Rang im Klassement gutmachen wird.

„Aachen ist ein sehr erfahrenes, abgezocktes Team“, weiß Raben-Coach Völker. Als offensive Säulen treten vor allem Jana-Franziska Poll, mit 122 Punkten zweitbeste Scorerin der gesamten Bundesliga, und Diagonalangreiferin Kristina Kicka aus Belarus in Erscheinung. „Wir müssen versuchen, den Gegner im Angriff vor Probleme zu stellen“, fordert der Trainer.

Er traut das seiner Mannschaft auch zu, zumal dieses Element am Mittwoch gegen die insgesamt überlegenen Schwerinerinnen ganz ordentlich geklappt hat. „Da haben wir viele erste Angriffe von Schwerin gut verteidigt“, so Völker. „Aber die Chancen, die sich daraus ergeben haben, konnten wir zu selten nutzen.“ Die Lehre fürs Aachen-Spiel lautet also: „Wir müssen uns selbst in bessere, präzisere Angriffspositionen bringen.“

Geht dieser Plan auf, dürften die Chancen auf einen erfolgreichen Auftritt in der Sporthalle an der Neuköllner Straße markant steigen. „Ein völlig offenes Match“ erwartet der Coach. Und fügt in Anspielung an das Fünf-Satz-Hinrundenmatch, als den Raben wegen des zuvor strapaziösen Terminplans hintenraus etwas die Puste ausging, entschlossen hinzu: „Diesmal wollen wir den längeren Atem haben!“

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