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2. Bundesliga Pro

Tiebreak-Krimi mit Happy End: Raben ringen Erfurt nach 2 Stunden, 22 Minuten nieder

Das war ein echter Volleyball-Krimi – und zwar mit Happy End! Die Roten Raben rangen in einem dramatischen Fünf-Satz-Match Schwarz-Weiß Erfurt nach 2 Stunden und 22 Minuten mit 3:2 (21:25, 25:12, 27:25, 19:25, 17:15) nieder. Vor 657 begeistert mitgehenden Zuschauern in der Ballsporthalle war dies einerseits einer kämpferisch imponierenden Teamleistung zu verdanken, zum anderen der überragenden Vorstellung von Suvi Kokkonen – die finnische Außenangreiferin machte fabelhafte 34 Punkte bei einer Angriffseffizienz von 55 Prozent und wurde völlig zu Recht als MVP ausgezeichnet.

Die Raben starteten mit der gleichen Formation wie beim Auswärtssieg am Mittwoch in Neuwied, also mit Wilma Rivera, Dayana Segovia, Suvi Kokkonen, Channon Thompson, Yeisy Soto und Avery Heppell sowie Libera Kirsten Knip. Beide Teams waren von Beginn an voll da und duellierten sich im 1. Satz weitgehend auf Augenhöhe. Bei den technischen Auszeiten lag Vilsbiburg knapp vorne (8:7 bzw. 16:15), ehe bei 18:16 eine kurze Schwächephase zum 18:20 führte – und der Satz mit 21:25 an die Gäste ging.

Tolle Reaktion der Roten Raben: Mit einem energischen Start zwangen sie Erfurt im 2. Durchgang schon bei 5:1 zur ersten Auszeit, die aber verpuffte. Mit stabiler Annahme und zwingenden Angriffen in Serie stürmten die Raben zum 13:6 und letztlich zu einem überdeutlichen 25:12, mit dem ein starkes Statement gesetzt und der Satzausgleich geschafft war.

Sehr ausgeglichen dann wieder der 3. Abschnitt: Über 8:7 und 17:14 lief dieser Satz mit attraktivem, intensivem Volleyball auf ein hochspannendes Finale zu. Suvi Kokkonen lief heiß und heißer, sie riss mit ihren Angriffsbällen die Fans immer wieder von den Sitzen. Doch Erfurt fightete zurück und ging, angeführt von Kapitänin Antonia Stautz, mit 21:23 in Front. Bei 23:24 und 24:25 wehrten die Raben zwei Satzbälle ab und nutzten den ersten eigenen durch Channon Thompson zum 27:25. Riesenjubel in der Ballsporthalle!

Abermals hatte der Satzverlierer eine Antwort parat: Kampfstarke Erfurterinnen bescherten den Raben im 4. Durchgang einen 5:8-Rückstand, aus dem ein 11:19 erwuchs. Bis auf fünf Punkte kam die Gastgeberinnen zwischenzeitlich noch heran, konnten jedoch das 19:25 nicht verhindern. Also: Satzausgleich und Tiebreak!

Hier war das ganze Spektakel dieses Abends noch einmal wie unter dem Brennglas zu erleben: Vilsbiburg lag schnell mit 5:1 und bei 10:6 immer noch mit vier Punkten vorne, als sich die Lage final zuspitzte: Bei 12:12 glich Erfurt aus, bei 14:13 vergaben die Raben einen Matchball, bei 14:15 die Gäste. Der pure Wille war es, der in den allerletzten der insgesamt 211 Ballwechsel die Roten Raben über die Ziellinie trug: 17:15, 3:2, Heimsieg, stehende Ovationen der Fans!

(Foto: Hermann Boxleitner)

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