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2. Bundesliga Pro

Viertelfinale in Potsdam: Raben wollen alles geben für die Pokal-Überraschung

Pokal-Fieber im RabenNest: Wenn das Team von Florian Völker am Sonntag um 16 Uhr zum Viertelfinale beim SC Potsdam antritt, handelt es sich um das wichtigste, das chancenreichste Spiel im bisherigen Saisonverlauf, denn: Mit einem Sieg stünden die Raben im Halbfinale – und wären nur noch einen Schritt davon entfernt, sich einen volleyballerischen Traum zu erfüllen: die Teilnahme am Endspiel auf der großen Bühne der Mannheimer SAP-Arena am 6. März 2022.

In Vilsbiburg ist man unterdessen realistisch genug, um die Rollenverteilung in der MBS- Arena und damit die eigenen Erfolgschancen gemäß der Papierform einschätzen zu können. Als aktueller Tabellenneunter der Bundesliga gehen die Roten Raben beim Rangzweiten Potsdam zweifellos als Außenseiter aufs Feld – allerdings als einer, der alles in die Waagschale werfen und dabei an seine Chance glauben wird.

Dies hat nicht zuletzt mit jenem Duell zu tun, das sich beide Mannschaften erst vor zwei Wochen in der Meisterschaft lieferten (Foto: Hermann Boxleitner). Damals lagen die Raben zwar flugs mit 0:2-Sätzen hinten, zeigten in der Folge aber enorme Comeback-Qualitäten und glichen mit viel Energie und Leidenschaft zum 2:2 aus. Den Zusatzpunkt im Tiebreak holten sich dann zwar die Brandenburgerinnen – und doch war dieses Match ein markantes Statement der Völker-Schützlinge, gerade im Hinblick auf das jetzige Wiedersehen im Pokal.

Dass Potsdam am letzten Wochenende beim 2:3 gegen Münster überraschend seine erste Saisonniederlage in der Liga kassierte, hat man im Raben-Nest aufmerksam registriert. Unter der Woche konnte der SCP bei zwei 3:0-Siegen binnen 24 Stunden im Challenge Cup gegen Kairos Ponta Delgada aus Portugal frisches Selbstvertrauen tanken.

Für die Roten Raben wird es darauf ankommen, die Schwächen bei der jüngsten 1:3-Niederlage in Suhl auszumerzen. Vor allem die Annahme war an diesem Tag suboptimal, „da haben wir ein paar Sachen neu strukturiert“, berichtet Coach Florian Völker, der weiterhin auf Kapitän Jodie Guilliams (Bänderriss) und Katharina Schwabe (Quarantäne) verzichten muss. Ansonsten sind alle Spielerinnen an Bord und hoch motiviert, mit maximalem Kampfgeist das Bestmögliche herauszuholen.

Dass unmittelbar nach Spielende vor Ort in der MBS-Arena die Auslosung für das Halbfinale (Termin: Dienstag, 14. Dezember) stattfindet, dürfte alle Beteiligten noch mehr anspornen. Hintergrund ist, dass die anderen drei Viertelfinals allesamt bereits am Samstag über die Bühne gehen, nämlich Wiesbaden gegen Münster, Suhl gegen Dresden und Stuttgart gegen Straubing.


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