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2. Bundesliga

Gelungener Abschluss einer fantastischen Saison

Knapp 100 Fans begleiten Raben II zur Meisterschaftsfeier nach Altdorf

Vilsbiburg. Als bereits feststehender Zweitligameister reisten die Roten Raben II am Samstagabend zum TV Altdorf und setzten sich dort auch in der letzten Partie der Saison mit 3:1 (25:16, 27:25, 15:25, 26:24) durch. Die knapp 100 mitgereisten Fans hatten nach der Siegehrung durch BVV-Vizepräsident Rupert Hafner allen Grund zur Freude.

Die Mädchen von Alberto Chaparro, der allen Spielerinnen Einsatzzeiten gewährte, zeigten von Beginn an, dass sie sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen wollten. Allerdings stemmten sich die Gastgeberinnen mit aller Macht gegen die Niederlage und erzwangen einen offenen Schlagabtausch. Beide Mannschaften hatten in der rappelvollen Dreifachhalle ihre Höhen und Tiefen. Letztere waren im ersten Satz bei den Mittelfränkinnen zu konstatieren, denn die Raben dominierten diesen eindeutig und zwangen Christy Swagerty schon beim Stande von 2:5 zur ersten Trainerauszeit. Deren Wirkung sollte allerdings verpuffen, denn mit Laura Bergmann im Service, die gleich einmal drei Asse einstreute, zogen die Vilsbiburgerinnen von 6:3 auf 14:3 davon. Souverän – mit stabiler Annahme und aufmerksamer Blockarbeit – verwerteten sie den dritten Satzball.

So locker sollte es jedoch nicht weitergehen, denn Altdorf übernahm im zweiten Abschnitt lange Zeit die Spielkontrolle, lag bei der ersten technischen Auszeit mit 8:6 und bei der zweiten mit 16:11 vorne. Die Einheimischen behielten ihre Führung bis in die Crunchtime hinein (19:16, 23:20). Aber der Meister ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und startete nach einer Auszeit, vor allem dank Cayetana Lopez-Rey - eine furiose Aufholjagd (23:23). Nachdem Altdorf zwei Satzbälle nicht nutzen konnte, führten zwei Fehler zum 25:27.

Nach einer 6:4-Gästeführung im dritten Durchgang gerieten die Raben mehr und mehr in Rückstand. Die Annahme und Abwehr wackelten und folglich kamen die Zuspiele zu unpräzise für effektive Angriffe ans Netz. Nach dem 15:10 durch Jeannette Huskic gelangen dem letztjährigen Vizemeister mit Silbermedaillengewinnerin Simona Dammer an der Aufschlaglinie fünf Punkte in Folge zum 20:10. Katharina Schön machte schließlich das 25:15.

Einen wechselvollen Verlauf nahm der vierte Satz, in dem zunächst die Niederbayerinnen, angeführt von Jeannette Huskic, Laura Bergmann und MVP Katelyn Meyer, das Kommando übernahmen (1:6, 3:8). Altdorf kam dann auf 7:8 heran, woraufhin Jana Gärtner den Vorsprung mit einem Ass wieder auf 13:8 ausbaute. Dann sorgte Theresa von Waldenfels mit ihren Aufschlägen für etliche Punkte zum 17:13 für die Heimmannschaft. Bei den Raben häuften sich die Fehler und so gerieten sie weiter in Rückstand (14:21). Aber sie kämpften sich wieder heran und gingen sogar mit 23:21 in Führung. Nachdem der zweite Matchball erfolgreich war, kannte der Jubel bei den Spielerinnen, Betreuern und Fans keine Grenzen.

Alberto Chaparro war gerührt: „Ich freue mich für die Mädchen, den Verein und die Fans. Die letzten Wochen waren für die Raben nicht einfach, aber ich hoffe, dass dieser Titel ein wenig Stolz zurückbringt. Zusammenzuhalten und als Team für ein Ziel zu kämpfen, ist der Weg zurück zum Erfolg. Heute haben mir die Mädchen keinen ruhigen Abend gegönnt, was sie anscheinend öfter mögen. Aber in den entscheidenden Momenten waren sie da und deshalb bin ich stolz auf das Team.“

Nach der Partie übergab Rupert Hafner, Vizepräsident des Bayerischen Volleyballverbandes, die Medaillen und den Pokal und gratulierte zu der verdienten Meisterschaft. Außerdem wurde Katelyn Meyer als die Spielerin mit den meisten MVP-Auszeichnungen der Liga (insgesamt 13 Gold- und Silbermedaillen) geehrt. Für die zweite Mannschaft war es das erfolgreichste Jahr in der 2. Bundesliga Süd. Wie Internatsleiter Klaus Herdl betonte, stand sie mit nur vier Ausnahmen während des gesamten Saisonverlaufs an der Tabellenspitze. 19 Siegen stehen lediglich fünf Niederlagen gegenüber, wobei außer dem 0:3 in Bad Soden, in allen Partien gepunktet werden konnte. So bezeichnete auch Altdorfs Bürgermeister Martin Tabor den Erfolg der jungen Roten Raben als völlig verdient.

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