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2. Bundesliga

In Bad Soden gefordert

Rote Raben II wollen auch bei den Hessinnen punkten

Vilsbiburg. Die Roten Raben II sind mit dem 3:0-Heimsieg erfolgreich in das neue Jahr gestartet und wollen am Sonntag um 16 Uhr in Bad Soden weitere Punkte einfahren. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wollen sie die Herausforderung im Taunus annehmen.

Die Gastgeberinnen haben sich nach einem miserablen Saisonstart –fünf Spieltage lang stand man auf dem letzten Tabellenplatz – inzwischen in das vordere Mittelfeld emporgearbeitet. Als Tabellenfünfter weisen sie sieben Siege, sechs Niederlagen und 22 Punkte auf. Die letzten drei Begegnungen wurden ausnahmslos gewonnen – 3:0 daheim gegen Karlsruhe-Beiertheim, 3:1 bei TB München und letztes Wochenende 3:0 in Planegg-Krailling. Somit werden die Mädchen der neuen Trainerin Kerstin Dudichum-Kiene mit viel Selbstbewusstsein zu Werke gehen und dem Tabellenführer alles abverlangen. Bad Soden gilt nicht als besonders heimstark, denn von den sechs in der Otfried-Preußler-Halle ausgetragenen Partien wurden jeweils drei gewonnen und verloren.

Der Kader besteht mit Ausnahme der Libera ausschließlich aus deutschen Spielerinnen, wobei vor der aktuellen Saison ein großer Umbruch stattgefunden hat. So wechselten wichtige Akteurinnen vom VC Wiesbaden II in die Kurstadt. Verlassen können sich die Einheimischen auf die umsichtige slowakische Libera Monika Dolezajova und Regisseurin Chiara Fach. Am Netzt geht die meiste Gefahr wohl von Diagonalangreiferin Fiona Dittman aus. Dass die Hessinnen nicht unterschätzt werden sollten, belegt der äußerst enge Spielverlauf der Hinrundenpartie. Diese konnten die Raben zwar mit 3:0 am Ende deutlich, in den einzelnen Sätzen allerdings nur sehr knapp für sich entscheiden (30:28, 25:23, 27:25).

Die Vilsbiburgerinnen fahren derzeit auf der Erfolgsspur, die sie auch in Bad Soden nicht verlassen wollen. Nach der am Mittwoch wegen des Glatteises abgesagten Nachholpartie gegen Planegg-Krailling hatten sie Zeit, um nach der Weihnachtspause eine weitere Trainingseinheit einzulegen. Gegen den TV Altdorf haben die Zuschauer eine geschlossene Mannschaftsleistung zu sehen bekommen. Vor allem das Annahme-/Abwehrverhalten wusste zu überzeugen. Und besonders wichtig: Die bisweilen störende Eigenfehlerquote konnte deutlich gesenkt werden. Die Raben reisen deshalb mit viel Selbstbewusstsein in den Taunus und wollen den Gegner, aufbauend auf ihren starken Service und solide Annahme, von Beginn an unter Druck setzen. In der Vergangenheit sind Kapitänin Jeannette Huskiĉ und Co. eigentlich immer gut mit den Hessinnen zurechtgekommen. So konnten im vergangenen Jahr beide Begegnungen mit 3:0 gewonnen werden. Ein ähnliches Ergebnis wäre den Gästen am Sonntag sicherlich am liebsten.

Rabencoach Albero Chaparro hofft auf eine Fortsetzung des Stabilisierungsprozesses: „Bad Soden wird nach den drei letzten gewonnen Partien mit großer Moral und viel Selbstbewusstsein auftreten. An unserer Arbeit hat sich nichts geändert: Wir wollen unsere Beständigkeit als Mannschaft weiter verbessern. Nun können wir nach den Spielen auch vergleichen, inwieweit wir Fortschritte gegenüber der Vorrunde gemacht haben. Unklar ist derzeit, mit welchen Akteurinnen wir antreten werden. Schließlich arbeiten wir Hand in Hand mit der ersten Mannschaft zusammen.“

Roland Regahl

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