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2. Bundesliga

Jetzt ist es passiert

Rote Raben II müssen in Karlsruhe erste Niederlage hinnehmen

Vilsbiburg. Im achten Saisonspiel ist es passiert: Die Roten Raben II müssen beim SV Karlsruhe-Beiertheim die erste Niederlage hinnehmen. Mit 2:3 (18:25, 25:18, 25:17, 19:25, 11:15) müssen sich die Niederbayerinnen geschlagen geben, nehmen aber einen Punkt mit an die Vils und bleiben Tabellenführer.

In einer spannenden und über weite Strecken gutklassigen Partie brauchten die Raben einige Zeit, um vor den lautstarken 300 Zuschauern in die Partie zu finden. Die Badenerinnen setzten die Gäste mit gefährlichen Aufschlägen von Kapitänin Katrin Hahn sofort unter Druck und gingen – auch weil die Annahme der Vilsbiburgerinnen wackelte -, schnell mit 8:0 in Führung. Diesem hohen Rückstand konnten die Mädchen um MVP Katelyn Meyer nicht mehr aufholen, zumal Karlsruhe weiterhin variabel und häufig über die Mitte angriff. Die Gäste kämpften sich zwischenzeitlich zwar auf 9:12 und 14:18 heran, mussten am Ende jedoch das 18:25 durch Alexandra Bura-Dollhofer hinnehmen.

Ab dem zweiten Satz brachte Alberto Chaparro nach langer Verletzungspause erstmals wieder Cayetana Lopez-Rey auf der Diagonalposition. Und die belebte den Angriff des Tabellenführers deutlich. Der erhöhte die Schlagzahl, schlug druckvoller auf und stabilisierte seine Annahme und Block-Feldabwehr. Als Konsequenz gestattete er den Einheimischen lediglich dreimal zu Beginn des zweiten Abschnitts einen Ausgleich. Nach dem 4:4 allerdings setzten sich die Raben kontinuierlich und unaufhaltsam ab (8:6, 16:10, 23:17). Am Ende waren es Jeannette Huskiĉ und Mittelblockerin Jana Gärtner mit einem Ass, die die beiden letzten Punkte zum Satzgewinn erzielten.

Etwas abwechslungsreicher, im Resultat aber ähnlich, gestaltete sich der dritte Durchgang. Nach anfänglicher 6:3-Führung der Einheimischen übernahmen die Niederbayerinnen nach dem 9:9 das Kommando. Sie spielten nun äußerst mutig und griffen im Block beherzt zu. Vor allem Jana Gärtner und Cayetana Lopez-Rey sorgten für wichtige Punkte, die auch Zuspielerin Irene Ramos beisteuerte. 16:11 und 24:17 lauteten die Zwischenergebnisse, bevor Katelyn Meyer mit einem Ass das 25:17 gelang.

Aber Karlsruhe kam wieder besser in die Begegnung, stellte auf ein in dieser Liga unübliches 4:2-System um und glich recht souverän aus. Erneut starteten die Raben schwach, lagen bei der ersten technischen Auszeit mit 2:8, bei der zweiten mit 8:16 zurück und konnten diesen Vorsprung nicht mehr entscheidend verkürzen. Nach dem 14:23 spielten sie zwar noch einmal „alles oder nichts“ und kamen dank Jeannette Huskiĉ und Katelyn Meyer auch auf 19:23 heran, mussten nach einem Zuspieltrick von Katrin Hahn aber den Satzausgleich hinnehmen.

Karlsruhe agierte auch im Tiebreak mit zwei Zuspielerinnen, was die Raben zunächst jedoch nicht beeindruckte. Dieses Mal hatten sie den besseren Start (5:1, 8:5). Nach dem Ausgleich zum 10:10 kochte die Halle und die Raben hatten der gegnerischen Aufschlags- und Angriffswucht nichts mehr entgegenzusetzen, zumal sich einige Unkonzentriertheiten einschlichen. Lotta Slabon sorgte schließlich für großen Jubel bei den Gastgeberinnen.

Alberto Chaparro macht einen Lerneffekt aus: „Es war eine schwierige Partie in Karlsruhe, wo wir nur schwer ins Spiel gefunden haben. Die Gastgeberinnen haben uns von Beginn an mit ihrem Service, mit dem wir immer unsere Probleme hatten, unter Druck gesetzt. Meine Mannschaft hat sich auch in guten Phasen nie so richtig wohl gefühlt. Es waren hinsichtlich der Hallenhöhe und der Lichtverhältnisse außergewöhnliche Verhältnisse. Aber so hatten wir einen guten Lerneffekt, um unser Spiel an solche Bedingungen anzupassen.“

Roland Regahl / Foto: Rainer Wimmer

 

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