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2. Bundesliga

Nach Leistungssteigerung sechs Punkte geholt

Rote Raben II setzen sich in Stuttgart und Ludwigsburg durch

Vilsbiburg. Nach einer deutlichen Leistungssteigerung haben die Roten Raben II den anstrengenden Auswärts-Doppelspieltag bravourös gemeistert. Beim aufstrebenden Nachwuchsteam des BSP MTV Stuttgart setzten sie sich mit 3:1 (23:25, 25:22, 27:25, 25:17) und bei den Barock Volleys MTV Ludwigsburg mit 3:0 (25:18, 25:19, 25:22) durch.

Die Reise ins Schwabenland hat sich für die Roten Raben gelohnt: sehr gut gespielt, sechs Punkte geholt und die zwischenzeitlich verloren gegangene Tabellenführung zurückerobert. Dabei war die personelle Situation schwierig: Alberto Chaparro standen in Stuttgart nur acht Spielerinnen zur Verfügung, in Ludwigsburg wenigstens neun, nachdem Jeannette Huskiĉ aus Wiesbaden zur Mannschaft gestoßen war.

Die Stuttgarter Youngster hatten bereits in der Ballsporthalle ihr Potenzial gezeigt und den Vilsbiburgerinnen auch am Samstag -zumindest drei Sätze lang – alles abverlangt. Beide Mannschaften spielten auf hohem technischen Niveau, entwickelten mit ihrem Service sehr viel Druck und leisteten sich nur wenige Eigenfehler. Folglich entwickelte sich eine sehenswerte und spannende Zweitligapartie. Michaela Bertalanitsch-Hoch half auf der Außenposition aus und steuerte einige wichtige Punkte bei. Für sie organisierte Clara Jansen als Libera zuverlässig den Annahme- und Abwehrriegel. Im ersten Satz gingen die Schwäbinnen mit Silbermedaillengewinnerin Anaiya Campbell im Service mit 5:0 in Führung, die die Raben – nicht zuletzt wegen einiger starker Aufschläge – in ein 10:11 umwandeln konnten. In der Folge hatten die Gastgeberinnen bis zum 22:20 leichte Vorteile. Nach dem 23:23 nutzte der MTV den ersten Satzball.

Nach anfänglicher Stuttgarter Führung (5:3) im zweiten Abschnitt übernahmen die Gäste das Kommando (8:13, 18:21). Noch einmal kamen die Einheimischen auf 21:22 heran, mussten aber am Ende durch die überragende Katelyn Meyer das 22:25 hinnehmen. Viel Spannung bot auch der dritte Durchgang. Nach der Führung der Niederbayerinnen (3:5) erspielten sich die Youngster einen kleinen Vorsprung (11:8, 21:20). Ein Aufschlagfehler und ein Ass von Sandra König brachten das 21:22. Alberto Chaparro sah sich beim Stande von 25:24 zu einer Auszeit gezwungen – mit Erfolg, denn die Raben glichen aus und machten durch Jana Gärtner und Katelyn Meyer die letzten Punkte. Im abschließenden Satz verließen der Ausbildungsmannschaft nach einer zwischenzeitlichen Führung (15:13) die Kräfte. Mit Sandra König im Service gelangen sechs Zähler in Folge zum 15:19 und am Ende Irene Ramos drei Asse.

Auch in Ludwigsburg konnten die Raben eine konzentrierte und engagierte Leistung mit wenig Fehlern, variablem Service, stabiler Annahme und effektiven Netzattacken abrufen. Irene Ramos führte klug Regie und brachten die Angreiferinnen mit schnellen Zuspielen in aussichtsreiche Positionen. Während Ludwigsburg klar herausgespielte Netzattacken effektiv abschließen konnte, hatten sie mit den Vilsbiburger Aufschlägen zu oft Probleme. So gestalteten sie die Partie bis in die jeweiligen Schlussphasen hinein jederzeit offen, hatten aber am Ende nichts mehr zuzusetzen. Im ersten Satz hielten sie bis zum 15:17 mit, mussten die Vilsbiburgerinnen aber auf 15:19 ziehen lassen und nach einem Angriff ins Aus das 18:25 hinnehmen.

Ähnliches Bild auch im zweiten Abschnitt: 9:4- und später 10:8-Führung, die dann verloren ging (10:13). Bis zum 17:19 blieben die Mädchen um Britta Schammer noch dran, dann sorgten Jana Gärtner und Katelyn Meyer für das beruhigende 17:23, bevor Laura Bergmann den zweiten Satzball verwertete. Einen wellenförmigen Verlauf nahm der dritte Durchgang. Die Raben lagen zu Beginn mit 3:0 vorne, später mit 3:7 zurück, führten erneut mit 20:16 und ließen dann eine 22:21-Führung von Ludwigsburg zu. Erst Jeannette Huskiĉ machte alles klar.

Alberto Chaparro ist mit den Auftritten seiner Mannschaft sehr zufrieden: „Es war – wie erwartet – ein mental und körperlich herausforderndes Wochenende – auch wegen des kleinen Kaders. Wir wollten nach einem unserer schwächsten Spiele – vor allem, was die Annahme betrifft – in Bad Soden wieder an unsere guten Vorstellungen anknüpfen. Und das ist uns gelungen: Die Bälle wurden stabil auf die Zuspielerin angenommen, die dann mehrere gute Optionen hatte.“

Roland Regahl

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