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2. Bundesliga

Raben II wollen wieder in die Erfolgsspur

Hoffnungsvoll in die Auswärtspartie beim VC Wiesbaden II

Vilsbiburg. Unter weitaus besseren Voraussetzungen als zuletzt fahren die Roten Raben II am Sonntag zum Tabellenelften VC Wiesbaden II. Bis auf Magdalena Adam und Dona Kastrati standen Luca Tarantini während der Woche alle Mädchen seines Kaders im Training zur Verfügung. Deshalb wollen die Vilsbiburgerinnen nach den Niederlagen gegen die Spitzenteams aus Offenburg und Neuwied wieder in die Erfolgsspur einbiegen.

Gegen Neuwied mussten sich die Rabenmädchen am Sonntag knapp mit 2:3 geschlagen geben, zeigten dabei aber trotz des Ausfalls einiger Stammkräfte über weite Strecken eine durchaus ansprechende Leistung. Allerdings merkte man vor allem in den beiden letzten Sätzen, dass erfahrene und wichtige Spielerinnen fehlten, obwohl die Jungen wie Amelie Busch oder Elisabeth Kerscher ihre Sache sehr gut gemacht hatten. Ganz anders stellt sich die Situation für das erste Rückrunden-Auswärtsspiel dar. Paula Hötschl und Lise Große-Hering sind wieder gesund und konnten voll mittrainieren, was auch für Naomi Janetzke gilt. So haben die Niederbayerinnen wieder mehr Wechseloptionen als zuletzt.

Im zweiten Saisonspiel konnten die Vilsstädterinnen den Aufsteiger zuhause mit 3:1 bezwingen, taten sich dabei aber schwerer als erwartet. Erst im vierten Satz war der Widerstand der Gäste gebrochen. Sicherlich gilt der Tabellenvierte in Wiesbaden angesichts des erfolgreichen Saisonverlaufs und des Tabellenstandes als Favorit, darf den Gegner aber keinesfalls unterschätzen. Wiesbaden hat zwar erst vier Siege auf der Habenseite, hat dabei jedoch beispielsweise gegen Lohhof, Grimma oder Stuttgart aufhorchen lassen. Auch gegen Offenburg und Neuwied konnten sie einen Satz für sich verbuchen. Am vergangenen Wochenende haben sie dem Dritten Holz in dessen Halle bei der 1:3-Niederlage einen erbitterten Kampf geliefert.

Der VC hat ebenfalls viele junge Spielerinnen in seinen Reihen, darunter sechs, die Jahrgang 2000 oder jünger sind. Komplettiert wird der Kader von Cheftrainer Raimund Jeuck von älteren Volleyballerinnen, wobei einige ehemalige Bad Sodener Zweitligaerfahrung aufweisen. Aufpassen müssen die Raben vor allem auf die 20-jährige Außenangreiferin Laura Rodwald, die bereits zwölfmal als beste Spielerin ausgezeichnet wurde.

Die Raben reisen mit viel Selbstbewusstsein nach Wiesbaden, wollen sich in der Halle am 2. Ring behaupten und möglichst drei Punkte mit nachhause nehmen. Auch Luca Tarantini sieht der Partie optimistisch entgegen: "Ich bin durchaus positiv gestimmt und erwarte von meiner Mannschaft einen überzeugenden Auftritt. Die Voraussetzungen sind ganz andere als gegen Neuwied, wo viele Mädchen nicht oder wie Paula Hötschl nur ohne Training spielen konnten beziehungsweise mussten. Dieses Mal waren wir bei den Übungseinheiten komplett, was die Qualität und Möglichkeiten selbstverständlich erhöht. Wir wollen in Wiesbaden wieder erfolgreich sein. Wenn wir unsere Konzentration hoch halten können, bin ich guter Dinge."

Artikel: Roland Regahl

Foto: Gerhard Lichtmannecker

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