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2. Bundesliga

Rote Raben II zuhause gefordert

TB München gibt seine Visitenkarte in der Ballsporthalle ab

Vilsbiburg. Am Samstag um 15 Uhr empfangen die Roten Raben II den TSV TB München in der Ballsporthalle. Dann wollen die Vilsbiburgerinnen weitere Punkte einfahren und so ihre Tabellenführung verteidigen.

Wenn der Spitzenreiter auf den Zwölften trifft, sollte die Favoritenrolle klar zugeordnet werden können. Doch ganz so eindeutig stellt sich die Angelegenheit nicht dar. Zum einen muss man bei den Raben abwarten, wie sich der Kader zusammensetzt, zum anderen dürfte den Gästen der Derbysieg gegen München-Ost reichlich Selbstvertrauen verschafft haben. Immerhin hatten sich die Einheimischen der DJK vor einer Woche mit 2:3 geschlagen geben müssen. Beim Heimerfolg hatten sich die Mädchen von Trainer Bastian Pourie für ihre leidenschaftliche Vorstellung und ihren enormen Teamgeist mit drei Punkten belohnt. Nun wollen sie in der Ballsporthalle an diese Leistung anknüpfen und den favorisierten Gastgeberinnen das Siegen möglichst schwer machen.

Derzeit nimmt das Team aus dem Norden der Landeshauptstadt mit neun Punkten den zwölften und damit vorletzten Tabellenplatz ein. Doch ist im neuen Jahr ein Aufwärtstrend zu verzeichnen. Neben dem Derbyerfolg konnte auch der TV Holz mit 3:2 geschlagen werden. In Wiesbaden und Lohhof sowie daheim gegen Ludwigsburg wurde jeweils ein Satz gewonnen. Der Kader besteht neben drei erfahrenen Spielerinnen aus jungen Talenten der Jahrgänge 2004 bis 2009. Als lizensierter Volleyball-Stützpunkt betreibt TB München seit Jahren eine intensive Jugendarbeit mit vielen Erfolgen bei bayerischen und deutschen Meisterschaften. Mit Nele Sambale (Jahrgang 2006) verfügen die Münchnerinnen über ein aufmerksame Libera und am Netz überzeugen die beiden Außenangreiferinnen Nora Harner (2004) und Fabia Harloff (2009) sowie Diagonalspielerin Carmen Heilemann.

Die Raben haben zuletzt bei München-Ost eine knappe 2:3-Niederlage hinnehmen müssen, dabei aber keineswegs enttäuscht. Denn mit lediglich sieben Spielerinnen ohne gelernte Mittelblockerin angetreten, boten sie trotz des Ergebnisses eine ansehnliche Leistung. Leider konnten sie sich im vierten Satz nach Führung bis in die Endphase hinein nicht mit den möglichen drei Zählern belohnen. Während der Trainingswoche hat Alberto Chaparro an einigen Stellschrauben gedreht. In guter Erinnerung haben die Niederbayerinnen den Saisonauftakt in München, den sie mit dem 3:1-Erfolg positiv gestalten konnten. Ein ähnliches Ergebnis hofft man nun auch vor den eigenen Fans zu erzielen, wobei abzuwarten bleibt, wer alles zur Verfügung steht.

Alex Häußler ist guter Dinge: „TB München ist eine junge und talentierte Mannschaft, die sich von Spiel zu Spiel weiterentwickelt. Für uns wird es wichtig sein, dass möglichst alle Mädchen einsatzbereit sind. Unser Ziel ist auf jeden Fall ein Sieg und an den Baustellen, an denen wir zuletzt gearbeitet haben, besser zu sein als zuletzt bei München-Ost.“

Roland Regahl

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