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2. Bundesliga

Spannung beim niederbayerischen Gipfeltreffen

Rote Raben II empfangen im Nachbarschaftsduell den punktgleichen TV Dingolfing

Vilsbiburg. Es bedarf keiner großartigen hellseherischen Fähigkeiten, um vorauszusagen, dass die Zweitligapartie zwischen den Roten Raben II und dem TV Dingolfing wohl einen spannenden, hart umkämpften und emotionalen Verlauf nehmen wird.

Dabei bezieht die Begegnung ihre Brisanz nicht nur aus dem Derbycharakter, sondern auch aus der Tatsache, dass beide Vereine bisher eine ausgesprochen erfolgreiche Saison gespielt haben und punktgleich auf dem vierten beziehungsweise fünften Tabellenplatz liegen. Außerdem hatten bei den Dingos Michaela Bertalanitsch, Mira Heimrich, Debora Klitscher oder Sophia Kozlowski schon das Rabentrikot in der ersten oder zweiten Bundesliga getragen. Andererseits hatten auf Vilsbiburger Seite die reaktivierten Ina Prechtl und Kathrin Polster beim TVD gespielt. Es wird am Samstagnachmittag ab 14 Uhr voraussichtlich ein kampfbetontes und ausgeglichenes Spiel, bei dem keine Mannschaft der anderen einen leichten Punkt gestatten möchte, zu sehen sein. Für die Fans sicherlich gute Aussichten.

Dingolfing hat sich als Aufsteiger bestens in der Liga etabliert und schon zu Saisonbeginn mit dem 3:2-Erfolg beim VV Grimma ein Ausrufezeichen gesetzt. Nicht vergessen darf man allerdings, dass im Kader von Trainer Andreas Urmann mit Michaela Bertalanitsch, Mira Heimrich, Mata Haladyn, Franziska Liebschner und Natascha Niemczyk fünf Spielerinnen mit Erstligaerfahrung stehen. Der gute Tabellenplatz kommt also nicht von ungefähr. Die Mädchen aus der BMW-Stadt haben lediglich zwei ihrer acht Partien gegen Dresden und zuletzt gegen den Klassenprimus Neuwied verloren und damit ebenfalls 14 Punkte auf ihrem Konto wie die Vilsbiburgerinnen. Und dass sie Volleyball auf hohem Niveau spielen können, haben sie nicht zuletzt in der Pokal-Achtelfinalpartie gegen die Roten Raben I gezeigt, in der sie dem Favoriten lange Zeit Paroli geboten haben. Hoffnung schöpfen die Isarstädter zudem aus der Heimniederlage gegen Neuwied, bei der Andreas Urmann mit der Leistung sehr zufrieden war. Er traut seiner Mannschaft auch in der Ballsporthalle alles zu.

Die Gastgeberinnen haben -wie Dingolfing- ihr letztes Match ebenfalls mit 1:3 verloren, dabei jedoch nicht an die davor gezeigten Leistungen anknüpfen können. Beim VC Wiesbaden II leisteten sich Julia Brandhuber und Co. einfach zu viele Eigenfehler, Ungenauigkeiten und hatten Schwierigkeiten in der Abstimmung. Am Samstag wollen die Raben allerdings wieder ein anderes Gesicht zeigen. Schließlich haben sie ihre drei Niederlagen ausschließlich in der Fremde bezogen - in Waldgirmes, Neuwied und Wiesbaden -, während sie in der Ballsporthalle ihre drei Partien gegen Lohhof, Holz und Dresden deutlich gewonnen und dabei keinen einzigen Punkt abgegeben habe. Das soll auch im Niederbayernderby so bleiben. Die Niederlage in Hessen ist abgehakt und auch im Kopf nicht mehr präsent. Orientieren wollen sich die Raben eher an den überzeugenden Auftritten in Grimma und zuhause gegen den VCO Dresden. Das Potential hat die Mannschaft von Trainer Teemu Sarna auf alle Fälle. Am Ende werden wohl auch die Nerven mitentscheidend sein, denn in dieser Partie gibt es keinen Favoriten.

Vilsbiburgs Coach hofft auf eine gute Leistung seiner Mannschaft: "Das wird am Samstag eine hartes Match zweier gleichstarker Teams werden. Dingolfing kann technisch hochstehendes Volleyball spielen, sodass wir schon unser ganzes Können abrufen müssen, wenn wir gewinnen wollen. Aber wir haben den Gegner eingehend analysiert und Wiesbaden schon vergessen. Wir wollen unsere Heimstärke ausspielen und können bis auf Paula Hötschl, die sich leicht verletzt hat, mit dem kompletten Kader antreten."

Artikel: Roland Regahl

Foto: Gerhard Lichtmannecker

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