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2. Bundesliga

Ungefährdeter 3:0-Erfolg beim Tabellenletzten

Rote Raben II haben zweiten Platz fest im Visier

Vilsbiburg. Auch der TSV Ansbach, der Heimatverein von Naomi Janetzke, konnte den Rabenexpress nicht stoppen. In einer einseitigen Partie setzten sich die Vilsbiburgerinnen am Samstagnachmittag in der mittelfränkischen Hauptstadt souverän mit 3:0 (25:18, 25:14, 25:15) durch. Damit haben sie den Fünf-Punkte-Abstand auf Neuwied gehalten und können in zwei Wochen beim letzten Heimspiel gegen Planegg-Krailling den zweiten Tabellenplatz perfekt machen.

Den Mädchen um Goldmedaillengewinnerin Halli Amaro genügte eine durchschnittliche Leistung, um den sechsten 3:0-Sieg in Serie einzufahren. Die Niederbayerinnen erwiesen sich in allen Elementen als klar überlegen und ließen den Gastgeberinnen kaum Entfaltungsmöglichkeiten. Der Beginn des ersten Satzes war allerdings geprägt von Fehlern auf beiden Seiten, wobei dem Tabellenletzten vor allem die Aufschläge und Schnellangriffe über die Mitte Schwierigkeiten bereiteten. Nach anfänglicher Ansbacher Führung und dem Ausgleich durch Julia Brandhuber zum 5:5 setzten sich die Raben kontinuierlich ab. Von 8:5, über 17:11 bis zum 23:15 vergingen nur wenige Minuten. Zwar gelangen dem TSV noch drei Punkte in Folge, doch sorgten ein Angriff und ein Ass von Naomi Janetzke für den schnellen Satzgewinn.

Auch den zweiten Abschnitt dominierten die Vilsstädterinnen nach Belieben. Schon beim Stande von 1:4 musste Ansbachs Trainer Wolfgang Hüttinger eine Auszeit nehmen, die allerdings wirkungslos blieb. Denn die Gäste zogen unaufhaltsam davon. Dabei trug sich die frisch ins Spiel gekommene Fünfzehnjährige Elisabeth Kerscher mit zwei Punkten in die Scorerliste ein. Nach deren 16:10 markierte erneut Naomi Jantezke den letzten Zähler.

Nach der zehnminütige Pause verloren die Raben zunächst ein wenig den Faden und lagen 3:6 zurück. Doch nachdem Julia Brandhuber mit zwei Assen den Ausgleich zu 7:7 besorgt hatte, setzte sich ihre Mannschaft nach dem 12:12-Zwischenstand entscheidend ab. Bald hieß es 16:12 und wenig später 22:15. Für den letzten Zähler wechselte Luca Tarantini für den Service die lange verletzte Spielführerin Magdalena Adam ein. Ein Ansbacher Angriff ins Netz beendete die einseitige Partie, in der die Raben ihre Größen- und Qualitätsvorteile voll ausspielen konnten. Damit dürfte der angestrebte zweite Tabellenplatz so gut wie gesichert sein, denn Amelie Busch und ihre Mitstreiterinnen sollten sich diesen am 7. April zuhause gegen den TV Planegg-Krailling nicht mehr nehmen lassen.

Luca Tarantini war mit dem Ergebnis zufrieden: "Das war eine klare Angelegenheit. Ansbach hat zwar alles probiert, aber wir waren in allen Elementen überlegen. Es war von meinen Mädchen kein berauschendes Spiel, aber wir haben unsere Arbeit souverän erledigt und die geforderten drei Punkte geholt. Jetzt wollen wir den zweiten Platz sichern und in der letzten Partie beim feststehenden Meister VC Offenburg für eine Überraschung sorgen."

Artikel Roland Regahl

Foto: Gerhard Lichtmannecker

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