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2. Bundesliga

Vierter Sieg in Folge

Auch der SSC Freisen kann Raben nicht stoppen

Vilsbiburg. Auch der SSC Freisen konnte am Sonntagnachmittag die Roten Raben II nicht stoppen. In dem Mittelfeldduell zweier dezimierter Mannschaften setzten sich die Vilsbiburgerinnen nach etwas mehr als einer Stunde Spielzeit souverän mit 3:0 (25:18, 25:15. 25:15) durch.

Beide Kontrahenten mussten krankheits- und verletzungsbedingt auf einige Akteurinnen verzichten. Waren es bei den Saarländerinnen drei, konnten bei den Gastgeberinnen Ehize Omoghibo, Shelby Pullins, Ina Prechtl und Anna Wagner nicht mitwirken. Lukasz Przybylak begann mit Sophia Sdorra als Zuspielerin mit Elisabeth Große-Hering als Backup, Kathrin Polster und Martyna Kloda auf den Außenpositionen, Kapitänin und Goldmedaillengewinnerin Jeannette Huskić auf Diagonal sowie Tina de Groot und Regina Nganaba im Mittelblock. Als Libera erledigte Sina Bauer ihren Job erneut bravourös. Trotz der Umstellungen übernahmen die Raben von Beginn an die Spielkontrolle, setzten Freisen mit variablen Aufschlägen unter Druck, agierten überzeugend im Block und brachten am Netz die Bälle wuchtig auf den Boden. Eng wurde es im ersten Satz nur zweimal, als die Saarländerinnen auf 5:4 und 11:9 herankamen. Ansonsten beherrschten die Raben vor allem mit den Mittelblockerinnen und Jeannette Huskić das Geschehen bis zum 24:14 durch Martyna Kloda eindeutig. Am Ende benötigten sie allerdings fünf Spielbälle. Erst ein Aufschlag, der im Aus landete, bedeutete das 25:18.

Auch in der zweiten Runde änderte sich nichts am Spielverlauf. Die Mädchen um MVP Leonie Dewes konnten nur bis zum 6:5 aus Vilsbiburger Sicht mithalten, mussten anschließend jedoch die Niederbayerinnen von 8:5, über 16:11 bis zum 25:15 durch Tina de Groot davonziehen lassen. Die Gastgeberinnen agierten konzentriert, beinahe fehlerfrei und entschlossen. Sie konnten dabei auch eine Schwäche im bisherigen Saisonverlauf – das Verwerten von Dankebällen – abstellen.

Auch der dritte Durchgang bot ein ähnliches Bild: Die Gastgeberinnen gingen schnell mit 8:2 in Führung, ließen Freisen, das nie aufgab, auf 11:10 aufholen, um sich nach dem 16:13 bei der zweiten technischen Auszeit unaufhaltsam abzusetzen. Zum Schluss übte Ssiyaana Venos mit ihren Aufschlägen viel Druck auf den Gegner aus, sodass die vier letzten Punkte kurz hintereinander erzielt wurden. Den Gästen gelang während der gesamten Partie keine einzige Führung, was die immer größer werdende Anhängerschar erfreute. Dennoch war Freisens Trainerin Brigitte Schumacher mit der Leistung ihrer Mannschaft nicht unzufrieden, denn sie hat trotz der drei Ausfälle beherzt gekämpft. Auch Lukasz Przybylak sieht seine Arbeit bestätigt: „Ich muss den Mädchen ein Kompliment machen, dass sie die Partie ohne vier wichtige Spielerinnen so souverän absolviert haben. Wir haben uns während der Saison ständig gesteigert und werden von Tag zu Tag besser. Mein Dank geht an die lautstarken Fans und ich hoffe, dass die Tribüne demnächst einmal ganz besetzt sein wird.“

Artikel/Foto: Roland Regahl

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