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3. Liga

Bärenstarke Raben II lassen Dingolfing keine Chance

Vilsbiburg kommt zu einem ungefährdeten Derbysieg

Vilsbiburg. Anders als erwartet war das Niederbayernderby der Roten Raben II gegen den punktgleichen TV Dingolfing eine einseitige Angelegenheit. Die bärenstarken Vilsbiburgerinnen ließen den Gästen keinerlei Entfaltungsmöglichkeiten und kamen zu einem ungefährdeten 3:0-Erfolg (25:16, 25:15, 25:17).

Die Mädchen um Spielführerin Julia Brandhuber hatten sich nach der etwas schwächeren Vorstellung in Wiesbaden viel vorgenommen und wirkten von Beginn an vollkommen fokussiert. Trainer Teemu Sarna hatte als Startsechs Goldmedaillengewinnerin Maria Walsh, Kirsten Overton und Julia Brandhuber im Mittelblock, Martina Konecna und Amelie Busch auf den Außenpositionen sowie Isabel Kovacic auf Diagonal, die von der fehlerlos agierenden Libera Viviane Hones unterstützt wurden, aufgeboten. Er sah während der gesamten Partie auch keine Veranlassung, diese Formation zu ändern. Hochmotiviert, stets konzentriert und entschlossen am Netz gingen die Raben zu Werke. Bei ihnen funktionierte einfach alles, während die Gäste überhaupt nicht ins Spiel fanden, wie Trainer Andreas Urmann eingestehen musste. Die Raben zeigten sich in allen Elementen überlegen, standen stabil in der Annahme, holten in der Abwehr einige Bälle spektakulär und nutzten am Netz konsequent jede sich bietende Gelegenheit. Dingolfing hatte enorme Probleme mit den gefährlichen Aufschlägen der Gastgeberinnen, kam so kaum zu einem geordneten Spielaufbau und scheiterte folglich häufig am entschlossen zupackenden Vilsbiburger Block.

Nach den ersten drei von Kirsten Overton, Maria Walsh und Isabel Kovacic markierten Punkten bauten die Raben ihren Vorsprung kontinuierlich auf 8:2 und 16:9 bei den technischen Auszeiten aus. Im ersten Satz waren es vor allem Kirsten Overton und Isabel Kovacic, die den Ball besonders oft auf den Boden brachten. Die Überlegenheit der wie entfesselt aufspielenden Vilsstädterinnen hatte auch im weiteren Verlauf Bestand, sodass nach kurzer Zeit Martina Konecna mit einem Angriff zum 25:16 erfolgreich war.

Die Fans fragten sich in der Pause, ob das so weitergehen könne und sollten bald eine Antwort erhalten. Denn nach der kurzfristigen 2:1-Führung des TVD übernahmen erneut die Raben das Kommando und lagen schnell mit 8:4 vorne. Beim Stande von 11:9 und 12:10 schafften die Isartalerinnen noch einmal den Anschluss, doch schon bald hieß es 16:12. Vier fulminante Aufschläge von Martina Konecna, darunter zwei Asse, sorgten für den beruhigenden 20:12-Vorsprung. Der amerikanischen Mittelblockerin Kirsten Overton gelangen zum Satzende die beiden entscheidenden Punkte.

Die Gastgeberinnen hielten auch im dritten Durchgang die Konzentration hoch, leisteten sich weiterhin keine Eigenfehler und ließen die Gäste so nicht ins Spiel kommen. Wie es bei Dingolfing hätte gehen können, zeigte der Anschlusspunkt zum 4:3. Nach einer guten Annahme wurde Mira Heimrich schnell eingesetzt und die verwertete das Zuspiel konsequent auf der Mittelposition. Julia Brandhuber stellte mit zwei Zählern hintereinander aber die Weichen weiter auf Sieg. So marschierten die Roten Raben unbeeindruckt in Richtung Derbysieg. Von 8:3, über 16:7 setzten sie sich auf 22:14 ab. Als den Gästen anschließend zwei Punkte zum 22:16 gelangen, nahm Teemu Sarna seine einzige Auszeit. Am Ende sorgten zwei Fehler der Dingolfinger Mädchen für das eindeutige und souveräne 3:0. Amelie Busch und Co. haben mit der besten Saisonleistung den niederbayerischen Konkurrenten vorerst einmal abgeschüttelt und blicken hoffnungsvoll den beiden letzten Heimspielen in diesem Jahr gegen Sonthofen und Stuttgart entgegen.

Der sichtlich erfreute Rabentrainer Teemu Sarna fand nur lobenden Worte für seine Mannschaft: "Das war heute eine überragende Leistung meiner Mädchen. Vom Service, über Annahme, Abwehr und Zuspiel bis hin zum Angriff und Block hat alles prima funktioniert. Ich kann überhaupt keine Spielerin hervorheben, alle haben die Anweisungen hundertprozentig umgesetzt und sich in den Dienst der Gemeinschaft gestellt. Es war eine richtig gute Mannschaftsleistung."

Artikel: Roland Regahl

Foto: Gerhard Lichtmannecker

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