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3. Liga

Bayernnachwuchs holt Bundespokal

Acht Rabenmädchen aus der 2. Bundesliga maßgeblich beteiligt

Vilsbiburg. Mit einem Durchmarsch ohne Niederlage hat sich die Bayernauswahl beim am Wochenende in Wiesbaden ausgetragenen Bundespokal der Jahrgänge 2004/2005 durchgesetzt. Maßgeblich beteiligt an diesem Erfolg waren acht Mädchen, die für die Roten Raben die abgelaufene Zweitliga-Saison bestritten haben.

Die hervorragende Nachwuchsarbeit von Christy Swagerty und Lukasz Przybylak trägt auch auf Landesebene Früchte. Nicht weniger als achten Rabenspielerinnen bildeten das Gerüst des Kaders von Trainer Werner Kiermaier. Die Bayerinnen gingen sicherlich nicht als Top-Favorit an den Start, gehörten aber zum Kreis derer, denen viel zugetraut wurde. Und es ging sehr gut los, denn in der Gruppenphase konnten zwei souveräne Siege gegen die deutsche U16-Auswahl von Bundestrainer Jens Tietböhl (25:19, 25:18) und gegen das Team aus Sachsen-Anhalt (25:16, 25:18) eingefahren werden. Die Mannschaft um die beiden Zuspielerinnen Anna Wagner und Emilia Jordan gewann aus den beiden Auftaktpartien so viel Selbstvertrauen, dass sie sich auch in der Zwischenrunde problemlos durchsetzte. Zunächst stellte die hauptsächlich aus Potsdamer Spielerinnen bestehende Brandenburger Auswahl Jeannette Huskićund Co. kaum vor Probleme (25:14, 25:17), dann gelang es auch den Mädchen aus der Rheinland-Pfalz nicht, die Bayerinnen richtig zu fordern (25:12, 25:17).

Deutlich umkämpfter und im Ergebnis enger waren dann die Begegnungen am Sonntag. Im Halbfinale stand man den groß gewachsenen Mädchen aus Baden-Württemberg gegenüber und musste den ersten Satzverlust erleiden. Zwar kamen die glänzend agierende Libera Sina Bauer und ihre Mitspielerinnen immer wieder heran und hatten sogar einen Satzball. Nachdem dieser jedoch nicht verwertet werden konnte, mussten sie sich knapp mit 24:26 geschlagen geben. Nach einer deutlichen Leistungssteigerung drehten die Bayerinnen den Spieß um (25:17), sodass der Tiebreak über die Finalteilnahme entscheiden musste. Nach beiderseitig nervösem Beginn setzte sich das Team von Werner Kiermaier allmählich ab (2:2, 5:2, 8:5, 11:6) und ließen sich auch dank der Vilsbiburgerinnen Jeannette Huskić, Tina de Groot und Janne Uhl den Vorsprung bis zum erlösenden 15:9 nicht mehr nehmen.

An Spannung kaum zu überbieten, bot das Endspiel gegen die Hessinnen (meist vom VC Wiesbaden) gutklassigen Volleyballsport. Im ersten Satz konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Wiederholt wechselte die Führung (5:6, 8:6, 13:10, 14:16). Nach dem 23:23-Zwischenstand bewahrten die Süddeutschen jedoch einen kühlen Kopf, denn Janne Uhl und die Sonthofenerin Nora Harner machten die beiden letzten Punkte. Bis Mitte des zweiten Durchgangs sah es nach einem bayerischen Erfolg aus, denn mit Anna Wagner an der Aufschlaglinie setzte sich der spätere Sieger gleich mit 4:0 ab und behielt diese Führung bis zum 11:6. Dann schlichen sich ein paar Fehler ein und auch die Angriffsquote ließ zu wünschen übrig, sodass die hessischen Mädchen plötzlich 16:14 und später 19:16 vorne lagen. Die Bayerinnen kämpften allerdings unverdrossen weiter und konnten schließlich zum 23:23 ausgleichen. Wie im ersten Satz gelangen ihnen auch die entscheidenden Punkte. Ein hessischer Angriff ins Aus und ein entschlossener Block von Tina de Groot sicherten ihnen den umjubelten Turniererfolg.

Zum Bild:

Die beteiligten Rabenspielerinnen (v.l.): Laura Bergmann, Sina Bauer, Maja Hau, Jeannette Huskić, Tina De Groot, Anna Wagner, Janne Uhl und Emilia Jordan.

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