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3. Liga

Belastungstest für Rote Raben II

Doppelspieltag: Samstag gegen Stuttgart – Sonntag in Lohhof


Vilsbiburg. Die jungen Roten Raben II müssen sich am Wochenende einem besonderen Belastungstest unterziehen: Sie empfangen am Samstagabend (18.30 Uhr) ohne Zuschauer den MTV Stuttgart II in der Ballsporthalle und müssen am Sonntag um 16.30 Uhr beim SV Lohhof antreten.

Nach der zweiwöchigen Pause stehen den Vilsbiburgerinnen weiterhin Anna Wagner, Elisabeth Kerscher und auch Amelie Busch nicht zur Verfügung. Grund genug für Trainer Lukasz Przybylak, sich nach Alternativen umzusehen. Spontan haben die beiden Ex-Raben Magda Adam und Elisabeth Große-Hering ihre Bereitschaft erklärt auszuhelfen. Und auch auf der Zuspielposition ist er fündig geworden. Aus der Regionalligamannschaft des FTSV Straubing, die wegen Corona derzeit eine Spielpause einlegen muss, wird die 15-jährige Emilia Jordan einspringen. Somit kann man zumindest personell aus dem Vollen schöpfen. Julia Brandhuber und Co. haben sich jedenfalls gezielt und intensiv vorbereitet und wollen wie immer ihr Bestes geben.

Gegen den MTV Stuttgart II möchten die Gastgeberinnen an ihre Leistung vom Saisonauftakt anknüpfen, als sie die Schwäbinnen knapp mit 3:2 schlagen konnten. Allerdings war das die einzige Niederlage der Gäste, die im Zuspiel mit Alexandra Bura und auf Diagonal mit Britta Schammer ihre besonderen Stärken haben. Seitdem konnten sie sich nämlich bei der TG Bad Soden und zuhause gegen Holz sowie den Tabellenzweiten Lohhof durchsetzen, was einiges über die Spielstärke der ebenfalls jungen Mannschaft von Trainer Johannes Koch aussagt. Damit haben sie mit einem Spiel weniger einen Punkt mehr auf dem Konto als die Niederbayerinnen. Es dürften sich am Samstag wohl zwei Teams auf Augenhöhe begegnen.

Ganz anders stellt sich die Ausgangslage für die Sonntagspartie beim SV Lohhof dar. Denn die Raben reisen sicherlich als klarer Außenseiter nach Unterschleißheim. Die Oberbayerinnen haben bereits sechs Spiele absolviert und dabei dreizehn Zähler gutschreiben können. Vier deutlichen Erfolgen in Grimma und Dresden sowie in eigener Halle gegen Waldgirmes und Altdorf stehen lediglich die beiden Niederlagen in Stuttgart und Wiesbaden gegenüber. Die Mannschaft von Elena Kiesling hat mit Stefanie John und Mona Boyer -unter ihrem Mädchennamen Elwassimy auch bei den Raben in der ersten Bundesliga aktiv gewesen- ebenfalls zwei überragende Regisseurinnen in ihren Reihen und gilt als äußerst ausgeglichen besetzt. Wenn sie ihren Ambitionen gerecht werden will, müsste gegen die jungen Raben unter allen Umständen ein Sieg her.

Bei denen bleibt abzuwarten, wie sie mit der doppelten Belastung und den verletzungsbedingten Umstellungen zurechtkommen werden. An Motivation und Kampfgeist sollte es den Vilstädterinnen nicht fehlen. Lukasz Przybylak möchte vor allem sehen, dass sich seine Youngster weiterentwickeln: „Die Situation bei uns ist zwar nicht optimal, aber die Mädchen haben in den vergangenen beiden Trainingswochen trotzdem individuell Schritte nach vorne gemacht. Danken muss ich dem FTSV Straubing, Elisabeth Große-Hering und Magda Adam. Bei uns herrscht ein hervorragender Mannschaftsgeist, wir sind fokussiert und wollen mutig auftreten. Gegen Stuttgart müssen wir Britta Schammer in den Griff bekommen und dann sehen, wie es läuft. Ich hoffe, dass Lohhof ein gutes Spiel macht, denn dann sind wir erfahrungsgemäß auch stärker und können dazulernen. Die Gastgeberinnen spielen auf einem hohen Niveau und stellen häufig einen schnellen Dreierblock am Netz. Wir werden sehen, wie wir die Doppelbelastung verkraften.“

Artikel: Roland Regahl

Foto: Gerhard Lichtmannecker

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