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3. Liga

Derbytime in Lohhof

Rote Raben II wollen Erfolgsserie weiter ausbauen

Vilsbiburg. Die Roten Raben reisen am Sonntag als Tabellenführer zum Derby nach Unterschleißheim und wollen in der Halle der FOS/BOS ihre Erfolgsserie weiter ausbauen. Doch die Gastgeberinnen – mit zwei Siegen und einer Niederlage – ebenfalls gut gestartet, wollen an ihre Leistungen der beiden letzten, gewonnenen Begegnungen anknüpfen.

Bei den Oberbayerinnen hat sich nach der missratenen Saison 2022/23, in der man in der Endtabelle auf dem zwölften Platz landete, in der Kaderzusammensetzung Einiges getan. Mit Mirko Panev wurde aus Bad Tölz ein neuer Trainer verpflichtet, der vom Tegernsee gleich zwei neue Spielerinnen mitbrachte. Aus der zweiten Mannschaft (Dritte Liga) wurden Christina Kock und Samantha Hahn hochgezogen, aus Dachau kam Sophia Hartmann und von den Raben Sanja Dusaniĉ. Lohhof ist zwar mit einer 1:3-Niederlage in Holz in die Saison gestartet, konnte aber die beiden anschließenden Partien für sich entscheiden. Zunächst gewann man bei TSV TB München glatt mit 3:0 und am Samstag wurde Vizemeister Altdorf zuhause mit 3:2 geschlagen. Dabei wurde Sanja Dusaniĉ, die auf der Diagonalposition zum Einsatz kommt, zweimal mit der Goldmedaille ausgezeichnet. Nun wollen die Einheimischen am Sonntag den Schwung mitnehmen und den Vilsbiburgerinnen die ersten Punkte abknüpfen. Wesentlich dazu beitragen soll das wohl beste Zuspielduo der zweiten Bundesliga Mona Boyer und Stefanie John, die mit ihrer Erfahrung und ihren technischen Fähigkeiten die Angreiferinnen variabel und schnell einsetzen können.

Die Roten Raben haben sich gegen Lohhof meist sehr schwergetan. So wurden vier der sechs letzten Partien verloren. Aber Jeannette Huskiĉ und Co. können nach dem mehr als gelungenen bisherigen Saisonverlauf mit viel Selbstvertrauen in den Münchner Norden reisen. Schließlich gingen sie aus den vier Partien beim TB München sowie daheim gegen Bad Soden, Ludwigsburg und Stuttgart jeweils als klare Sieger hervor. Nun wollen sie die weiße Weste unbedingt so lange wie möglich behalten. Sie hatten zwei Wochen Zeit, um an einigen von Alberto Chaparro festgestellten Schwächen zu arbeiten. Und wenn man die Akribie des Spaniers kennt, muss man davon ausgehen, dass in dem ein oder anderen Bereich tatsächlich Fortschritte gemacht wurden. Bestens funktioniert haben bisher der Service, das Block-Abwehrverhalten und die aggressiven Angriffsaktionen. Vor allem die beiden Mittelblockerinnen Jana Gärtner und Annabelle Kubinski kommen immer besser in Fahrt und auch Rückkehrerin Elisabeth Kerscher findet immer mehr zu alter Form zurück. So dürfen die Rabenfans am Sonntag um 16 Uhr auf eine packende und niveaureiche Begegnung hoffen. Wie gewohnt wird das Spiel im Internet von sport1extra.de live übertragen.

Roland Regahl

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